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Requisiten

Die Inszenierung von Objekten auf der ›Bühne der Kunst‹

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Das Gewehr an der Wand in Tschechows Theaterstücken, der Hammer in mittelalterlichen Passionsspielen und der Schild im frühneuzeitlichen Turnier verdeutlichen, wie Objekte Handlungen begleiten und ermöglichen, insbesondere in Inszenierungen durch Akteur*innen auf einer ›Bühne‹ vor Publikum. Diese Beziehung wurde bisher hauptsächlich in der Requisitenforschung der Theater- und Filmwissenschaften untersucht, wobei anfangs der semiotische Charakter von Requisiten im Fokus stand. In den letzten Jahren wurde jedoch zunehmend ihre Materialität und ihre Rolle als eigenständige Akteure thematisiert. Der vorliegende Band zielt darauf ab, das Potenzial der Kunstgeschichte und ihrer Methoden zu beleuchten und einen interdisziplinären Dialog zu fördern. Die Beiträge befassen sich mit der Materialität und Medialität von Requisiten, ihrer Produktionsästhetik, räumlichen Inszenierung und den Bühnen, auf denen sie agieren. Zudem wird das Verhältnis zu den Betrachter*innen aus rezeptionsästhetischer Sicht betrachtet. Untersucht werden sowohl Objekte in theatralen Kontexten als auch deren performative Nutzung, wobei auch imaginative Bühnen in Gemälden und Texten sowie Aufbewahrungsorte wie Fundus und Museum in den Blick genommen werden, in denen Requisiten als Protagonisten ihrer eigenen Geschichte inszeniert werden.

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Requisiten, Joanna Olchawa

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Requisiten
Untertitel
Die Inszenierung von Objekten auf der ›Bühne der Kunst‹
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Joanna Olchawa
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3942919141
ISBN13
9783942919142
Reihe
Beschreibung
Das Gewehr an der Wand in Tschechows Theaterstücken, der Hammer in mittelalterlichen Passionsspielen und der Schild im frühneuzeitlichen Turnier verdeutlichen, wie Objekte Handlungen begleiten und ermöglichen, insbesondere in Inszenierungen durch Akteur*innen auf einer ›Bühne‹ vor Publikum. Diese Beziehung wurde bisher hauptsächlich in der Requisitenforschung der Theater- und Filmwissenschaften untersucht, wobei anfangs der semiotische Charakter von Requisiten im Fokus stand. In den letzten Jahren wurde jedoch zunehmend ihre Materialität und ihre Rolle als eigenständige Akteure thematisiert. Der vorliegende Band zielt darauf ab, das Potenzial der Kunstgeschichte und ihrer Methoden zu beleuchten und einen interdisziplinären Dialog zu fördern. Die Beiträge befassen sich mit der Materialität und Medialität von Requisiten, ihrer Produktionsästhetik, räumlichen Inszenierung und den Bühnen, auf denen sie agieren. Zudem wird das Verhältnis zu den Betrachter*innen aus rezeptionsästhetischer Sicht betrachtet. Untersucht werden sowohl Objekte in theatralen Kontexten als auch deren performative Nutzung, wobei auch imaginative Bühnen in Gemälden und Texten sowie Aufbewahrungsorte wie Fundus und Museum in den Blick genommen werden, in denen Requisiten als Protagonisten ihrer eigenen Geschichte inszeniert werden.