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Die Darstellung der Remonstration im Guoyu

Eine erzähltheoretische Untersuchung

Autor*innen

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  • 300 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Im chinesischen Altertum (ca. 1200–221 v. Chr.) gab es eine ausgeprägte Kultur der politischen Kritik. Insbesondere die Remonstration (chin. jian 諫) war bereits damals eine etablierte Praxis, mithilfe derer Minister Einspruch gegen die Regierungsführung ihrer Fürsten erhoben. Antikchinesische Anekdotensammlungen wie das Guoyu 國語 (Gespräche aus den Ländern) versprechen dem Anschein nach einen authentischen Einblick in diese Praxis der Herrscherkritik. Doch inwiefern handelt es sich bei den überlieferten Erzählungen um historisch glaubwürdige, faktengetreue Darstellungen der Vergangenheit? Kann den im Guoyu überlieferten Erzählungen über Remonstrationen uneingeschränkt Glauben geschenkt werden? Dieser Frage geht Felix Bohlen in seiner Studie nach. Dazu greift er auf die moderne Erzähltheorie zurück, um die literarische Darstellung der Remonstration im Guoyu zu untersuchen und ihre Konstruiertheit herauszustellen. Seine Studie leistet damit nicht nur einen Beitrag zum Verständnis von Herrscherkritik im frühen China, sondern führt zu einer Neubestimmung des Quellenwertes antikchinesischer Erzählungen.

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Die Darstellung der Remonstration im Guoyu, Felix Bohlen

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Die Darstellung der Remonstration im Guoyu
Untertitel
Eine erzähltheoretische Untersuchung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Felix Bohlen
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
300
ISBN10
3447120088
ISBN13
9783447120081
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Im chinesischen Altertum (ca. 1200–221 v. Chr.) gab es eine ausgeprägte Kultur der politischen Kritik. Insbesondere die Remonstration (chin. jian 諫) war bereits damals eine etablierte Praxis, mithilfe derer Minister Einspruch gegen die Regierungsführung ihrer Fürsten erhoben. Antikchinesische Anekdotensammlungen wie das Guoyu 國語 (Gespräche aus den Ländern) versprechen dem Anschein nach einen authentischen Einblick in diese Praxis der Herrscherkritik. Doch inwiefern handelt es sich bei den überlieferten Erzählungen um historisch glaubwürdige, faktengetreue Darstellungen der Vergangenheit? Kann den im Guoyu überlieferten Erzählungen über Remonstrationen uneingeschränkt Glauben geschenkt werden? Dieser Frage geht Felix Bohlen in seiner Studie nach. Dazu greift er auf die moderne Erzähltheorie zurück, um die literarische Darstellung der Remonstration im Guoyu zu untersuchen und ihre Konstruiertheit herauszustellen. Seine Studie leistet damit nicht nur einen Beitrag zum Verständnis von Herrscherkritik im frühen China, sondern führt zu einer Neubestimmung des Quellenwertes antikchinesischer Erzählungen.