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Deutsch-türkisches Kino zwischen Filmproduktion und Filmkonsum

Gespräche und Analysen zu den Spielräumen filmischen Denkens

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  • 266 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Wie verändert sich die Sicht auf einen Film, wenn man ihn als „deutsch-türkisches Kino„ klassifiziert? Und wie lässt er sich verstehen, wenn man seine Bilder stattdessen als Produkte eines Filmesehens auffasst? Der Begriff des „deutsch-türkischen Kinos“ bezieht Diskurse um Migration und Integration auf eine Praxis der audiovisuellen Bildproduktion. Er tut dies jedoch einseitig und folgt dabei einer repräsentationalen Logik, die die Filme eher einengt als ihr politisches Potential zu erschließen. Die Ausgangsthese dieses Buches lautet, dass man dieses Potential an anderer Stelle suchen muss: in der Art und Weise, wie filmische Bilder sich auf eine audiovisuelle Kultur beziehen und sich zu dieser positionieren. Es ist dieser Bezug des Filme machens auf ein Filme sehen , den wir in den Gesprächen mit Filmemacher*innen, die üblicherweise dem „deutsch-türkischen Kino„ zugerechnet werden, in den Mittelpunkt stellen. Ergänzt werden die Gespräche durch detaillierte Filmanalysen und theoretische Reflexionen. Das Ergebnis ist eine radikale Neuausrichtung der Art und Weise, wie das „deutsch-türkische Kino“ in den Blick kommt: als eine Praxis des filmischen Denkens, die das Verhältnis zwischen dem Politischen und dem Ästhetischen in Bewegung versetzt.

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Deutsch-türkisches Kino zwischen Filmproduktion und Filmkonsum, Hauke Lehmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Deutsch-türkisches Kino zwischen Filmproduktion und Filmkonsum
Untertitel
Gespräche und Analysen zu den Spielräumen filmischen Denkens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hauke Lehmann
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
266
ISBN10
3111000486
ISBN13
9783111000480
Reihe
Beschreibung
Wie verändert sich die Sicht auf einen Film, wenn man ihn als „deutsch-türkisches Kino„ klassifiziert? Und wie lässt er sich verstehen, wenn man seine Bilder stattdessen als Produkte eines Filmesehens auffasst? Der Begriff des „deutsch-türkischen Kinos“ bezieht Diskurse um Migration und Integration auf eine Praxis der audiovisuellen Bildproduktion. Er tut dies jedoch einseitig und folgt dabei einer repräsentationalen Logik, die die Filme eher einengt als ihr politisches Potential zu erschließen. Die Ausgangsthese dieses Buches lautet, dass man dieses Potential an anderer Stelle suchen muss: in der Art und Weise, wie filmische Bilder sich auf eine audiovisuelle Kultur beziehen und sich zu dieser positionieren. Es ist dieser Bezug des Filme machens auf ein Filme sehen , den wir in den Gesprächen mit Filmemacher*innen, die üblicherweise dem „deutsch-türkischen Kino„ zugerechnet werden, in den Mittelpunkt stellen. Ergänzt werden die Gespräche durch detaillierte Filmanalysen und theoretische Reflexionen. Das Ergebnis ist eine radikale Neuausrichtung der Art und Weise, wie das „deutsch-türkische Kino“ in den Blick kommt: als eine Praxis des filmischen Denkens, die das Verhältnis zwischen dem Politischen und dem Ästhetischen in Bewegung versetzt.