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HAITTE

zu Besuch im Taut Haus

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Koinzidenzen gelten als glücklich, wenn sie von beidseitigem Nutzen sind. Der Katalog „Haitte* – zu Besuch im Taut Haus“ ist ein solcher Glücksmoment, da Andreas Schmid und Julia Ziegler unabhängig voneinander die kaiserliche Shugakuin Villa in der Nähe von Kyoto entdeckten. 2020 nutzen sie die Gelegenheit, künstlerisch Parallelen im Leben des Architekten Bruno Tauts zu erforschen. Der Katalog ermöglicht es, die durch den Lockdown verhinderte Ausstellung nachträglich zu erleben. Taut beschäftigte sich bereits vor ’33 mit Japan, zunächst durch Aquarelle und später in seinem Buch „Die neue Wohnung“. Diese Faszination entwickelte sich im japanischen Exil zu einer tiefen Auseinandersetzung, dokumentiert in „People and Houses of Japan“. Ziegler und Schmid inszenieren bereits im Entrée des Hauses spielerisch den Aspekt des Konstrukts. Schmids Arbeiten, geprägt von Zeichnung und Linie, fügen sich harmonisch in das Raumgefüge ein, während Ziegler die Zuordnung der Räume vertieft und situative Zitate der japanischen Kultur integriert. Abstraktion und Gegenständlichkeit stehen im Gleichgewicht und schaffen einen poetischen Dialog innerhalb der Architektur. Ziegler beschreibt das Ziel der Ausstellung als symbolische Rückgabe der Wohnräume. Dies ist gelungen, sowohl ästhetisch als auch praktisch. Haitte ist ein gelungenes Beispiel für Kunst-Rezeption außerhalb des White Cubes, da Schmid und Ziegler die Distanz zwischen Betrachter und Obje

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HAITTE, Andreas Scmidt

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
HAITTE
Untertitel
zu Besuch im Taut Haus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andreas Scmidt
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3967030849
ISBN13
9783967030846
Reihe
Beschreibung
Koinzidenzen gelten als glücklich, wenn sie von beidseitigem Nutzen sind. Der Katalog „Haitte* – zu Besuch im Taut Haus“ ist ein solcher Glücksmoment, da Andreas Schmid und Julia Ziegler unabhängig voneinander die kaiserliche Shugakuin Villa in der Nähe von Kyoto entdeckten. 2020 nutzen sie die Gelegenheit, künstlerisch Parallelen im Leben des Architekten Bruno Tauts zu erforschen. Der Katalog ermöglicht es, die durch den Lockdown verhinderte Ausstellung nachträglich zu erleben. Taut beschäftigte sich bereits vor ’33 mit Japan, zunächst durch Aquarelle und später in seinem Buch „Die neue Wohnung“. Diese Faszination entwickelte sich im japanischen Exil zu einer tiefen Auseinandersetzung, dokumentiert in „People and Houses of Japan“. Ziegler und Schmid inszenieren bereits im Entrée des Hauses spielerisch den Aspekt des Konstrukts. Schmids Arbeiten, geprägt von Zeichnung und Linie, fügen sich harmonisch in das Raumgefüge ein, während Ziegler die Zuordnung der Räume vertieft und situative Zitate der japanischen Kultur integriert. Abstraktion und Gegenständlichkeit stehen im Gleichgewicht und schaffen einen poetischen Dialog innerhalb der Architektur. Ziegler beschreibt das Ziel der Ausstellung als symbolische Rückgabe der Wohnräume. Dies ist gelungen, sowohl ästhetisch als auch praktisch. Haitte ist ein gelungenes Beispiel für Kunst-Rezeption außerhalb des White Cubes, da Schmid und Ziegler die Distanz zwischen Betrachter und Obje