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Materialistischer Queer-Feminismus

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  • 240 Seiten
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Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden oft als unvereinbar betrachtet. Der materialistische Feminismus basiert auf einer marxistischen Tradition, die gesellschaftliche Strukturen in den Vordergrund stellt, während die queerfeministische Theorie, aus poststrukturalistischen Überlegungen heraus, die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht thematisiert. Diese Differenz wird durch den Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik verstärkt. Klassenpolitik ignoriert häufig andere Ungleichheiten wie Geschlecht und Sexualität, während Identitätspolitik kritisiert wird, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht zu berücksichtigen. Die Unterschiede werden überbetont, anstatt gemeinsame Ansätze für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik zu finden. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus und zeigt anhand aktueller Debatten zu trans- und queerem Marxismus, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse möglich ist. Mit Beiträgen von renommierten Autor:innen, die sowohl legendäre Texte als auch neue Perspektiven präsentieren, regt es dazu an, die kapitalistische Vergeschlechtlichung zu überwinden.

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Materialistischer Queer-Feminismus, Friederike Beier

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Materialistischer Queer-Feminismus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Friederike Beier
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
240
ISBN10
3897713667
ISBN13
9783897713666
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein materialistischer und ein queertheoretischer Feminismus werden oft als unvereinbar betrachtet. Der materialistische Feminismus basiert auf einer marxistischen Tradition, die gesellschaftliche Strukturen in den Vordergrund stellt, während die queerfeministische Theorie, aus poststrukturalistischen Überlegungen heraus, die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht thematisiert. Diese Differenz wird durch den Widerspruch zwischen Klassen- und Identitätspolitik verstärkt. Klassenpolitik ignoriert häufig andere Ungleichheiten wie Geschlecht und Sexualität, während Identitätspolitik kritisiert wird, Kapital- und Klassenverhältnisse nicht zu berücksichtigen. Die Unterschiede werden überbetont, anstatt gemeinsame Ansätze für eine emanzipatorische queer-feministische und antikapitalistische Politik zu finden. Dieses Buch bietet eine Einführung in die Grundlagen eines queerfeministischen Materialismus und zeigt anhand aktueller Debatten zu trans- und queerem Marxismus, wie eine emanzipatorische Theoriebildung jenseits des vermeintlichen Widerspruchs zwischen Queer und Klasse möglich ist. Mit Beiträgen von renommierten Autor:innen, die sowohl legendäre Texte als auch neue Perspektiven präsentieren, regt es dazu an, die kapitalistische Vergeschlechtlichung zu überwinden.