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Wege und Irrwege der Frauenbefreiung in China

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  • 241 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Die chinesische Frauenbewegung zu Beginn der Republikzeit; erstmalig übersetzte Dokumente „Die Frauen tragen die Hälfte des Himmels.“ Unter dieser Losung wollten Maos Parteigänger und Erben die Frauenemanzipation in China verwirklichen. Gelungen ist es ihnen bisher nicht. Doch der Kampf um die Gleichberechtigung hatte lange begonnen, bevor die Kommunisten ihn propagandistisch auf ihre Fahnen schrieben. Bereits um die Jahrhundertwende diskutierten Intellektuelle – oft beeinflusst aus dem Westen oder aus Japan – Ziele und Möglichkeiten der Frauenemanzipation. Vom Binden der Füße über die Bildung und Ausbildung zur Erwerbstätigkeit und bis zu Fragen der Sexualität, freien Liebe, Liebesheirat, von Kindern oder der Abschaffung der Familie wurde in aller Öffentlichkeit frei und kontrovers diskutiert. Ideales Medium dafür waren Zeitschriften, die Chinas fruchtbarste Reformentwürfe in der Zeit von 1916 bis 1922 verbreiteten. Dies gilt vor allem für die Vierte-Mai-Bewegung von 1919, als fortschrittliche Wissenschaftler und Studenten gegen die Bevormundung Chinas im Versailler Vertrag demonstrierten und Befreiung, Demokratie und „Verwestlichung“ forderten. Diese Arbeit macht neben der Analyse der Zeitschriftenbeiträge zahlreiche Texte zur Frauenbewegung erstmals in deutscher Sprache zugänglich.

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Wege und Irrwege der Frauenbefreiung in China, Dagmar Hemm

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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Titel
Wege und Irrwege der Frauenbefreiung in China
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dagmar Hemm
Erscheinungsdatum
1996
Seitenzahl
241
ISBN10
3922667333
ISBN13
9783922667339
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher, Geschichte
Beschreibung
Die chinesische Frauenbewegung zu Beginn der Republikzeit; erstmalig übersetzte Dokumente „Die Frauen tragen die Hälfte des Himmels.“ Unter dieser Losung wollten Maos Parteigänger und Erben die Frauenemanzipation in China verwirklichen. Gelungen ist es ihnen bisher nicht. Doch der Kampf um die Gleichberechtigung hatte lange begonnen, bevor die Kommunisten ihn propagandistisch auf ihre Fahnen schrieben. Bereits um die Jahrhundertwende diskutierten Intellektuelle – oft beeinflusst aus dem Westen oder aus Japan – Ziele und Möglichkeiten der Frauenemanzipation. Vom Binden der Füße über die Bildung und Ausbildung zur Erwerbstätigkeit und bis zu Fragen der Sexualität, freien Liebe, Liebesheirat, von Kindern oder der Abschaffung der Familie wurde in aller Öffentlichkeit frei und kontrovers diskutiert. Ideales Medium dafür waren Zeitschriften, die Chinas fruchtbarste Reformentwürfe in der Zeit von 1916 bis 1922 verbreiteten. Dies gilt vor allem für die Vierte-Mai-Bewegung von 1919, als fortschrittliche Wissenschaftler und Studenten gegen die Bevormundung Chinas im Versailler Vertrag demonstrierten und Befreiung, Demokratie und „Verwestlichung“ forderten. Diese Arbeit macht neben der Analyse der Zeitschriftenbeiträge zahlreiche Texte zur Frauenbewegung erstmals in deutscher Sprache zugänglich.