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Aufklärung und Historische Semantik

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In der aktuellen, vielfältigen und zersplitterten Forschung zur europäischen Aufklärung spielen begriffsgeschichtliche Ansätze bisher eine untergeordnete Rolle. Diese Ansätze sind jedoch besonders geeignet, um Verbindungen zwischen den verschiedenen Disziplinen herzustellen. Der vorliegende Band, der aus einer Sektion des 9. Internationalen Kongresses zum Zeitalter der Aufklärung in Münster hervorgegangen ist, bringt Begriffshistoriker aus Frankreich, den Niederlanden und der Bundesrepublik zusammen. Ziel ist es, einen Überblick über ihre Fragestellungen, Quellen und Methoden zu bieten sowie Perspektiven für eine Historische Semantik des 18. Jahrhunderts zu entwickeln. Die Beiträge des Bandes bieten grundlegende und methodologische Anregungen, indem sie die Notwendigkeit betonen, die Methoden der französischen Lexikometrie, der angelsächsischen Conceptual History und der deutschen Begriffsgeschichte aus ihrer nationalen Isolation zu befreien und eine zusammenhängende Forschungsrichtung zu entwickeln. Zudem zeigen sie die Fruchtbarkeit interdisziplinärer Quellenanalysen auf, sei es durch die Verbindung literaturhistorischer und linguistischer Methoden, die Kreuzung von Texten und Ikonographie oder interkulturelle Komparatistik. Der Band dürfte somit nicht nur für Spezialisten, sondern auch für Kulturhistoriker von Interesse sein.

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Aufklärung und Historische Semantik, Rolf Reichardt

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Paperback)
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Titel
Aufklärung und Historische Semantik
Sprache
Englisch
Autor*innen
Rolf Reichardt
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
ISBN10
3428093763
ISBN13
9783428093762
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
In der aktuellen, vielfältigen und zersplitterten Forschung zur europäischen Aufklärung spielen begriffsgeschichtliche Ansätze bisher eine untergeordnete Rolle. Diese Ansätze sind jedoch besonders geeignet, um Verbindungen zwischen den verschiedenen Disziplinen herzustellen. Der vorliegende Band, der aus einer Sektion des 9. Internationalen Kongresses zum Zeitalter der Aufklärung in Münster hervorgegangen ist, bringt Begriffshistoriker aus Frankreich, den Niederlanden und der Bundesrepublik zusammen. Ziel ist es, einen Überblick über ihre Fragestellungen, Quellen und Methoden zu bieten sowie Perspektiven für eine Historische Semantik des 18. Jahrhunderts zu entwickeln. Die Beiträge des Bandes bieten grundlegende und methodologische Anregungen, indem sie die Notwendigkeit betonen, die Methoden der französischen Lexikometrie, der angelsächsischen Conceptual History und der deutschen Begriffsgeschichte aus ihrer nationalen Isolation zu befreien und eine zusammenhängende Forschungsrichtung zu entwickeln. Zudem zeigen sie die Fruchtbarkeit interdisziplinärer Quellenanalysen auf, sei es durch die Verbindung literaturhistorischer und linguistischer Methoden, die Kreuzung von Texten und Ikonographie oder interkulturelle Komparatistik. Der Band dürfte somit nicht nur für Spezialisten, sondern auch für Kulturhistoriker von Interesse sein.