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Das verlorene Museum

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Zwischen 1939 und 1944, als die Nazis Europa überrannten, führten sie auch eine andere Art der Plünderung durch. "Das verlorene Museum" erzählt die Geschichte der jüdischen Kunstsammler und Galeristen in Frankreich, die ihrer seltenen Werke von Künstlern wie Vermeer, Rembrandt, Degas, Cezanne und Picasso beraubt wurden. Woche für Woche strömten Tausende von Kisten mit dieser Kunst aus Paris nach Deutschland, viele mit einem Hakenkreuz und den Worten "Eigentum des Dritten Reiches" gestempelt. Bevor sie fertig waren, hatten die Nazis mehr als 20.000 Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus Frankreich entwendet. Die Stücke wurden katalogisiert, fotografiert und nach Deutschland verschifft, oft mit Hilfe von Umzugsunternehmen sowie Freunden und Dienern der betroffenen Familien. Die wertvollen kulturellen Kriegsbeute waren für das von Hitler geplante Museum für europäische Kunst in Österreich sowie für die Privatkollektionen von Hitler, Göring und anderen Nazi-Größen bestimmt. Plünderte Entartete Kunst – moderne Kunstwerke – wurden in den florierenden Kunstmarkt Frankreichs und der Schweiz verkauft.

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Das verlorene Museum, Hector Feliciano

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
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(Hardcover)
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Titel
Das verlorene Museum
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hector Feliciano
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Hardcover
Seitenzahl
272
ISBN10
3351024754
ISBN13
9783351024758
Reihe
Originaltitel
Le musée disparu
Bewertung
3,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Zwischen 1939 und 1944, als die Nazis Europa überrannten, führten sie auch eine andere Art der Plünderung durch. "Das verlorene Museum" erzählt die Geschichte der jüdischen Kunstsammler und Galeristen in Frankreich, die ihrer seltenen Werke von Künstlern wie Vermeer, Rembrandt, Degas, Cezanne und Picasso beraubt wurden. Woche für Woche strömten Tausende von Kisten mit dieser Kunst aus Paris nach Deutschland, viele mit einem Hakenkreuz und den Worten "Eigentum des Dritten Reiches" gestempelt. Bevor sie fertig waren, hatten die Nazis mehr als 20.000 Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus Frankreich entwendet. Die Stücke wurden katalogisiert, fotografiert und nach Deutschland verschifft, oft mit Hilfe von Umzugsunternehmen sowie Freunden und Dienern der betroffenen Familien. Die wertvollen kulturellen Kriegsbeute waren für das von Hitler geplante Museum für europäische Kunst in Österreich sowie für die Privatkollektionen von Hitler, Göring und anderen Nazi-Größen bestimmt. Plünderte Entartete Kunst – moderne Kunstwerke – wurden in den florierenden Kunstmarkt Frankreichs und der Schweiz verkauft.