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Der Hintern

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Nicht die zweideutige "Hintern", nicht die grobe "Gesäß", nicht die schüchternen "Gesäßbacken" - sondern der Po, geheimnisvoll und zart, wird in seiner "Kurzen Geschichte" vom französischen Schriftsteller und Journalisten Jean-Luc Hennig besungen. Der Po ist nicht nur eines der attraktivsten Körperteile: Er ist eines der auffälligsten und bedeutendsten Phänomene, die das wichtigste kulturelle Erbe der Menschheit ausmachen. Geschichte, Mode, Ethik, Kunst, Literatur, Psychologie, Ethologie - nirgends kam man ohne den Po aus. Von "ausdrucksvoll wie die Sonne" dem Po des Affen bis hin zu dem das Exkrement malenden Salvador Dalí, vom Marquis de Sade bis zu Dr. Freud, vom Turnier zu dem "schlangenförmigen Korsett", vom Australopithecus zu modernen Modedesignern - so ist der launische Weg, den der menschliche Po zurückgelegt hat. Er erlebte Zeiten des Triumphes, als unter der Sonne des antiken Griechenlands die kräftigen Gesäßbacken der marmornen Götter glänzten. Er überstand dunkle Jahrhunderte der Herabwürdigung, als Nacktheit nur dargestellt wurde, um Schrecken einzuflößen. Die Renaissance erweckte auch den Po zu neuem Leben, und in der Aufklärung blühte er endgültig auf: denn, wenn man Hennig Glauben schenken darf, verdankt der Homo sapiens gerade den Gesäßbacken die Entwicklung seines Gehirns. "Kurze Geschichte des Pos" ist eine typisch französische Kombination aus Glanz, Leichtigkeit, Witz und Unverschämtheit.

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Der Hintern, Jean-Luc Hennig

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jean-Luc Hennig
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
ISBN10
3492229190
ISBN13
9783492229197
Reihe
Originaltitel
Brève histoire des fesses
Bewertung
1,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Nicht die zweideutige "Hintern", nicht die grobe "Gesäß", nicht die schüchternen "Gesäßbacken" - sondern der Po, geheimnisvoll und zart, wird in seiner "Kurzen Geschichte" vom französischen Schriftsteller und Journalisten Jean-Luc Hennig besungen. Der Po ist nicht nur eines der attraktivsten Körperteile: Er ist eines der auffälligsten und bedeutendsten Phänomene, die das wichtigste kulturelle Erbe der Menschheit ausmachen. Geschichte, Mode, Ethik, Kunst, Literatur, Psychologie, Ethologie - nirgends kam man ohne den Po aus. Von "ausdrucksvoll wie die Sonne" dem Po des Affen bis hin zu dem das Exkrement malenden Salvador Dalí, vom Marquis de Sade bis zu Dr. Freud, vom Turnier zu dem "schlangenförmigen Korsett", vom Australopithecus zu modernen Modedesignern - so ist der launische Weg, den der menschliche Po zurückgelegt hat. Er erlebte Zeiten des Triumphes, als unter der Sonne des antiken Griechenlands die kräftigen Gesäßbacken der marmornen Götter glänzten. Er überstand dunkle Jahrhunderte der Herabwürdigung, als Nacktheit nur dargestellt wurde, um Schrecken einzuflößen. Die Renaissance erweckte auch den Po zu neuem Leben, und in der Aufklärung blühte er endgültig auf: denn, wenn man Hennig Glauben schenken darf, verdankt der Homo sapiens gerade den Gesäßbacken die Entwicklung seines Gehirns. "Kurze Geschichte des Pos" ist eine typisch französische Kombination aus Glanz, Leichtigkeit, Witz und Unverschämtheit.