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Wer dich so liebt

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1944 wurde Edith Bruck, eine jüdische Ungarin, zusammen mit ihren Eltern und drei ihrer Geschwister nach Auschwitz deportiert. Trotz ihres jungen Alters gelang es ihr und ihrer Schwester Eliz zu überleben, und sie wurden nacheinander nach Dachau, Christianstadt und Bergen-Belsen gebracht, wo sie 1945 von amerikanischen Truppen befreit wurden. Edith kehrte nach Ungarn zurück, um sich mit den wenigen verbliebenen Verwandten zu treffen, und reiste anschließend nach einer Zeit in der Tschechoslowakei in den neu gegründeten Staat Israel. Dieses Zeugnis gehört zur 2. Generation von Erinnerungen an den Holocaust. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern beschränkt sich die Erzählung nicht nur auf die Internierung im Lager, sondern erinnert auch an ihre Kindheit in den Jahren vor der Deportation und taucht ein in das verwüstete Europa der Nachkriegszeit, in dem eine heftige Feindseligkeit weiterhin besteht. Ab Quien así te ama (1959) nahm Bruck die italienische Sprache als Ausdrucksmittel an, das ihr die notwendige emotionale Distanz bot, um über ihre schreckliche Erfahrung zu schreiben.

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Wer dich so liebt, Edith Bruck

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Erscheinungsdatum
1999
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(Paperback),
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Titel
Wer dich so liebt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Edith Bruck
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
106
ISBN10
3803123526
ISBN13
9783803123527
Reihe
Originaltitel
Chi ti ama cosi
Beschreibung
1944 wurde Edith Bruck, eine jüdische Ungarin, zusammen mit ihren Eltern und drei ihrer Geschwister nach Auschwitz deportiert. Trotz ihres jungen Alters gelang es ihr und ihrer Schwester Eliz zu überleben, und sie wurden nacheinander nach Dachau, Christianstadt und Bergen-Belsen gebracht, wo sie 1945 von amerikanischen Truppen befreit wurden. Edith kehrte nach Ungarn zurück, um sich mit den wenigen verbliebenen Verwandten zu treffen, und reiste anschließend nach einer Zeit in der Tschechoslowakei in den neu gegründeten Staat Israel. Dieses Zeugnis gehört zur 2. Generation von Erinnerungen an den Holocaust. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern beschränkt sich die Erzählung nicht nur auf die Internierung im Lager, sondern erinnert auch an ihre Kindheit in den Jahren vor der Deportation und taucht ein in das verwüstete Europa der Nachkriegszeit, in dem eine heftige Feindseligkeit weiterhin besteht. Ab Quien así te ama (1959) nahm Bruck die italienische Sprache als Ausdrucksmittel an, das ihr die notwendige emotionale Distanz bot, um über ihre schreckliche Erfahrung zu schreiben.