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Das Märchen vom ADHS-Kind

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Das Märchen vom ADHS-Kind kritisiert die fehlerhafte Diagnostizierung von Millionen Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und den übermäßigen Einsatz psychoaktiver Medikamente wie Ritalin. Der Autor argumentiert, dass viele als ADHS bezeichnete Verhaltensweisen aktive Reaktionen auf komplexe soziale, emotionale und erzieherische Einflüsse sind. Er ermutigt Eltern, an den Ursachen der Probleme zu arbeiten, anstatt Symptome mit potenziell schädlichen Medikamenten oder Verhaltensveränderungsprogrammen zu überdecken. Zu den fünfzig empfohlenen „drogenfreien“ Strategien gehören Maßnahmen zur Stärkung des Selbstwertgefühls sowie zur Förderung von Vitalität und Kreativität. Das Buch bietet außerdem Checklisten, um die besten Interventionen für individuelle Kinder zu finden. Der Autor vertritt eine positive Sicht auf Kinder und deren Lernfähigkeit und betont, dass Kinder mit Aufmerksamkeits- und Verhaltensproblemen im Kern normale und gesunde Wesen sind. Er erkennt an, dass es unkonzentrierte, hyperaktive oder impulsive Kinder gibt, jedoch ist das ADHS-Konzept nicht hilfreich, um solche Verhaltensweisen zu verstehen. Er ist nicht grundsätzlich gegen Medikamente, sieht jedoch die Notwendigkeit, dass Eltern über alle Alternativen informiert sind, um ihren Kindern zu helfen, erfolgreich zu sein.

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Das Märchen vom ADHS-Kind, Thomas Armstrong

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Das Märchen vom ADHS-Kind
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Armstrong
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
ISBN10
3873874946
ISBN13
9783873874947
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Originaltitel
The myth of the A.D.D. child
Beschreibung
Das Märchen vom ADHS-Kind kritisiert die fehlerhafte Diagnostizierung von Millionen Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und den übermäßigen Einsatz psychoaktiver Medikamente wie Ritalin. Der Autor argumentiert, dass viele als ADHS bezeichnete Verhaltensweisen aktive Reaktionen auf komplexe soziale, emotionale und erzieherische Einflüsse sind. Er ermutigt Eltern, an den Ursachen der Probleme zu arbeiten, anstatt Symptome mit potenziell schädlichen Medikamenten oder Verhaltensveränderungsprogrammen zu überdecken. Zu den fünfzig empfohlenen „drogenfreien“ Strategien gehören Maßnahmen zur Stärkung des Selbstwertgefühls sowie zur Förderung von Vitalität und Kreativität. Das Buch bietet außerdem Checklisten, um die besten Interventionen für individuelle Kinder zu finden. Der Autor vertritt eine positive Sicht auf Kinder und deren Lernfähigkeit und betont, dass Kinder mit Aufmerksamkeits- und Verhaltensproblemen im Kern normale und gesunde Wesen sind. Er erkennt an, dass es unkonzentrierte, hyperaktive oder impulsive Kinder gibt, jedoch ist das ADHS-Konzept nicht hilfreich, um solche Verhaltensweisen zu verstehen. Er ist nicht grundsätzlich gegen Medikamente, sieht jedoch die Notwendigkeit, dass Eltern über alle Alternativen informiert sind, um ihren Kindern zu helfen, erfolgreich zu sein.