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Einführung in die psychologische Methodenlehre

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  • 200 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Methodenlehre ist ein ziemlich ungeliebtes Fach bei Studenten der Psychologie, die meist eine natürliche Ablehnung gegen die mathematische Psychologie haben - und Methodenlehre umfasst neben der Statistik auch mathematische Logik und Funktionen mit mehreren Variablen, die einen Versuchsaufbau modellieren. Ohne die quantitativen Methoden der mathematischen Psychologie sind experimentelle Befunde selten generalisierbar - Psychologen stoßen überraschend häufig auf „Ratewahrscheinlichkeiten“, sprich Zufälle statt wirklicher Zusammenhänge zwischen Eigenschaften von Versuchspersonen und ihrem Lösen einer Versuchsaufgabe. Jens Wandmacher bettet die mathematischen Arbeitswerkzeuge der Psychologie geschickt in ausführliche Grundüberlegungen zum rationalen Argumentieren und Schlußfolgern ein, so dass die mathematische Psychologie sich dem Anfänger verständlich erschließt. Der Lohn der Lernmühe: Am Ende weiß man, warum die Korrelation zwischen der Zahl der Störche und den Geburten keine Kausalbeziehung ausdrückt - und der Storch nicht die Kinder verursacht. Oder man kann die Bereitschaft im Wiles-Experiment (?), bei dem 30% (?) der Probanden tödliche Elektroschocks als Strafe austeilten, mit anderen Augen sehen, wenn man weiß, dass 50% der angeworbenen Versuchspersonen sich von vornherein weigerten, an diesem „Strafexperiment“ teilzunehmen.

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Einführung in die psychologische Methodenlehre, Jens Wandmacher

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Titel
Einführung in die psychologische Methodenlehre
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jens Wandmacher
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
200
ISBN10
3827413699
ISBN13
9783827413697
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Methodenlehre ist ein ziemlich ungeliebtes Fach bei Studenten der Psychologie, die meist eine natürliche Ablehnung gegen die mathematische Psychologie haben - und Methodenlehre umfasst neben der Statistik auch mathematische Logik und Funktionen mit mehreren Variablen, die einen Versuchsaufbau modellieren. Ohne die quantitativen Methoden der mathematischen Psychologie sind experimentelle Befunde selten generalisierbar - Psychologen stoßen überraschend häufig auf „Ratewahrscheinlichkeiten“, sprich Zufälle statt wirklicher Zusammenhänge zwischen Eigenschaften von Versuchspersonen und ihrem Lösen einer Versuchsaufgabe. Jens Wandmacher bettet die mathematischen Arbeitswerkzeuge der Psychologie geschickt in ausführliche Grundüberlegungen zum rationalen Argumentieren und Schlußfolgern ein, so dass die mathematische Psychologie sich dem Anfänger verständlich erschließt. Der Lohn der Lernmühe: Am Ende weiß man, warum die Korrelation zwischen der Zahl der Störche und den Geburten keine Kausalbeziehung ausdrückt - und der Storch nicht die Kinder verursacht. Oder man kann die Bereitschaft im Wiles-Experiment (?), bei dem 30% (?) der Probanden tödliche Elektroschocks als Strafe austeilten, mit anderen Augen sehen, wenn man weiß, dass 50% der angeworbenen Versuchspersonen sich von vornherein weigerten, an diesem „Strafexperiment“ teilzunehmen.