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Liebeskunst und Lebenslust

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  • 200 Seiten
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Erotik und Sinnlichkeit im Mittelalter - das reichte vom derben Sex- und Liebesleben der einfachen Stände bis zur hochstehenden höfischen Lyrik, etwa dem Gesang der provenzalischen Troubadoure. Weniger bekannt ist, wie sich die Vorstellungen von Lust und Liebe seit dem frühesten Mittelalter entwickelten. So verbreitete sich die höfische Minne im 11. und 12. Jahrhundert über ganz Europa und stellte sich in der Verherrlichung des Ehebruchs gegen Glaube und Moral der Kirche. Aufgegriffen wurden die Vorstellungen dieser Lyrik in den Artus-Romanen über die Ritter der Tafelrunde. Sie zeichneten sich durch eine leidenschaftliche Sexualität aus, bei der die Initiative zunehmend auch von der Frau ausging. Die Volkskultur dieser Zeit wird schließlich durch einen Blick auf die sinnlichen Vagantenlieder im 13. Jahrhundert deutlich, in denen der Sex unverblümt zur Schau gestellt wird. Die Lieder der „Carmina Burana“ oder Boccaccios „Decamerone“ sind Beispiele hierfür.

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Liebeskunst und Lebenslust, Arnaud de la Croix

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Liebeskunst und Lebenslust
Sprache
Deutsch
Verlag
Thorbecke
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
200
ISBN10
3799501126
ISBN13
9783799501125
Reihe
Originaltitel
L' erotisme au moyen-age
Bewertung
2 von 5 Sternen
Beschreibung
Erotik und Sinnlichkeit im Mittelalter - das reichte vom derben Sex- und Liebesleben der einfachen Stände bis zur hochstehenden höfischen Lyrik, etwa dem Gesang der provenzalischen Troubadoure. Weniger bekannt ist, wie sich die Vorstellungen von Lust und Liebe seit dem frühesten Mittelalter entwickelten. So verbreitete sich die höfische Minne im 11. und 12. Jahrhundert über ganz Europa und stellte sich in der Verherrlichung des Ehebruchs gegen Glaube und Moral der Kirche. Aufgegriffen wurden die Vorstellungen dieser Lyrik in den Artus-Romanen über die Ritter der Tafelrunde. Sie zeichneten sich durch eine leidenschaftliche Sexualität aus, bei der die Initiative zunehmend auch von der Frau ausging. Die Volkskultur dieser Zeit wird schließlich durch einen Blick auf die sinnlichen Vagantenlieder im 13. Jahrhundert deutlich, in denen der Sex unverblümt zur Schau gestellt wird. Die Lieder der „Carmina Burana“ oder Boccaccios „Decamerone“ sind Beispiele hierfür.