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Der Kommerzialrat

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Den österreichischen Ehrentitel Kommerzialrat trägt der stattliche Alois Marsoner mit sichtbarem Stolz; sämtliche Ämter in einem Bergdorf, in dem es nach einer Serie von Anschlägen auf Schitouristen drunter und drüber geht, sind in seiner Person vereint: ein Sechzigjähriger, ein Mann mit Eigenschaften, ein ganzer Kerl. Mit dem plötzlichen Auftreten eines 'Provinzcasanovas' ändert sich für den geschätzten 'Mann der Tat' sein gewohntes Leben. Zwischen dem Fremden, wegen seiner Heimat 'Steirer' genannt, und ihm entwickelt sich eine geheime Rivalität, auch um seine beiden Töchter Therese und Sophie.§Das ist der Beginn einer Geschichte, die alle Zutaten einer Kriminalgeschichte hat und in ihrer Konstruktion an die 'Chronik eines angekündigten Todes' von Gabriel Garcia Marquez erinnert: 'Hier wie dort wird von einer Dorfgemeinschaft, sehendes Auges, ein Mensch geopfert... Es geht bei beiden zuletzt um Schuld. Um jene Form der Schuld, mit der die Figuren Kafkas allesamt geschlagen sind: die unausweichliche. Die Genauigkeit, mit der Gstrein ausgespart hat, was sich keiner Erklärung fügt, ist bewundernswert. (Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau)

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Der Kommerzialrat, Norbert Gstrein

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Norbert Gstrein
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Hardcover
ISBN10
3518407120
ISBN13
9783518407127
Reihe
Bewertung
2,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Den österreichischen Ehrentitel Kommerzialrat trägt der stattliche Alois Marsoner mit sichtbarem Stolz; sämtliche Ämter in einem Bergdorf, in dem es nach einer Serie von Anschlägen auf Schitouristen drunter und drüber geht, sind in seiner Person vereint: ein Sechzigjähriger, ein Mann mit Eigenschaften, ein ganzer Kerl. Mit dem plötzlichen Auftreten eines 'Provinzcasanovas' ändert sich für den geschätzten 'Mann der Tat' sein gewohntes Leben. Zwischen dem Fremden, wegen seiner Heimat 'Steirer' genannt, und ihm entwickelt sich eine geheime Rivalität, auch um seine beiden Töchter Therese und Sophie.§Das ist der Beginn einer Geschichte, die alle Zutaten einer Kriminalgeschichte hat und in ihrer Konstruktion an die 'Chronik eines angekündigten Todes' von Gabriel Garcia Marquez erinnert: 'Hier wie dort wird von einer Dorfgemeinschaft, sehendes Auges, ein Mensch geopfert... Es geht bei beiden zuletzt um Schuld. Um jene Form der Schuld, mit der die Figuren Kafkas allesamt geschlagen sind: die unausweichliche. Die Genauigkeit, mit der Gstrein ausgespart hat, was sich keiner Erklärung fügt, ist bewundernswert. (Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau)