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Kein Engel so rein

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  • 416 Seiten
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Detective Bosch hat kein gutes Los gezogen. Als in unzugänglichem Gelände menschliche Knochen entdeckt werden, muss er einen Mordfall aus über 20 Jahren untersuchen. Bosch, dessen voller Name Hieronymus ist, wird von Gespenstern heimgesucht, darunter die existenzielle Frage nach dem Sinn seines Tuns. Trotz seiner Leidenschaft für die Polizei wird er zunehmend von seinem Dasein als moderner Sisyphos belastet. Die Entdeckung von Kinderknochen in einem abgelegenen Tal bei Los Angeles konfrontiert ihn mit einem alten Fall, der ihn in tiefere Selbstzweifel stürzt. Ein Unschuldiger stirbt, und seine Kollegin Julia Brasher wird bei einer Verhaftung schwer verletzt, was Bosch zusätzlich belastet. Seine Ermittlungsmethoden führen erneut zu Konflikten mit seinen Vorgesetzten, doch er macht das Schicksal des Opfers zu seiner persönlichen Angelegenheit. In diesem Thriller gibt es wenig Action, doch die Spannung bleibt durchgehend hoch. Connelly gelingt es, aus einem Routinefall das menschliche Element herauszuarbeiten. Subtilität ersetzt Plakatives, starke innere Monologe stehen gegen Geschwätz, und die faszinierende Hauptfigur hebt sich von Klischees ab. Jede Geschichte ist dem Autor wichtig, und kein Leser wird mit dem ewig Gleichen gelangweilt. Unbedingt lesenswert!

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Kein Engel so rein, Michael Connelly

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Kein Engel so rein
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Connelly
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
416
ISBN10
3453722353
ISBN13
9783453722354
Erstveröffentlichung
2002
Originaltitel
City of Bones
Bewertung
4,05 von 5 Sternen
Beschreibung
Detective Bosch hat kein gutes Los gezogen. Als in unzugänglichem Gelände menschliche Knochen entdeckt werden, muss er einen Mordfall aus über 20 Jahren untersuchen. Bosch, dessen voller Name Hieronymus ist, wird von Gespenstern heimgesucht, darunter die existenzielle Frage nach dem Sinn seines Tuns. Trotz seiner Leidenschaft für die Polizei wird er zunehmend von seinem Dasein als moderner Sisyphos belastet. Die Entdeckung von Kinderknochen in einem abgelegenen Tal bei Los Angeles konfrontiert ihn mit einem alten Fall, der ihn in tiefere Selbstzweifel stürzt. Ein Unschuldiger stirbt, und seine Kollegin Julia Brasher wird bei einer Verhaftung schwer verletzt, was Bosch zusätzlich belastet. Seine Ermittlungsmethoden führen erneut zu Konflikten mit seinen Vorgesetzten, doch er macht das Schicksal des Opfers zu seiner persönlichen Angelegenheit. In diesem Thriller gibt es wenig Action, doch die Spannung bleibt durchgehend hoch. Connelly gelingt es, aus einem Routinefall das menschliche Element herauszuarbeiten. Subtilität ersetzt Plakatives, starke innere Monologe stehen gegen Geschwätz, und die faszinierende Hauptfigur hebt sich von Klischees ab. Jede Geschichte ist dem Autor wichtig, und kein Leser wird mit dem ewig Gleichen gelangweilt. Unbedingt lesenswert!