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Wie lebt man als Opfer einer Gewalttat weiter? In ihrem Debütroman gelingt Vendela Vida ein eindringliches Psychogramm einer Frau, die fast zum Opfer geworden wäre und ihr Leben neu entdeckt. An einem Dezembernachmittag in einem New Yorker Park wird die junge Studentin Ellis von einem Mann mit einer Pistole konfrontiert, der einen Menschen sucht, der mit ihm sterben soll. Die gespenstische Situation endet abrupt, als er sie wegschickt. Doch die Angst bleibt und wächst, während niemand - weder Polizei noch Familie oder Therapeuten - ihr die verlorene Sicherheit zurückgeben kann. Alle sehen sie nur als Opfer und drücken ihr Mitleid aus. Verzweifelt beginnt Ellis, diese Identität zu erkunden. Sie fragt sich, was geschehen wäre, wenn sie getötet worden wäre, und reflektiert über ihre Kindheit, Familie und Gewohnheiten. Auf der Suche nach ihrem verlorenen Ich lernt sie, ihr Leben neu zu betrachten. Sie entdeckt Liebe und Gleichgültigkeit, trifft Menschen, die aufgeben, und solche, die kämpfen. Schließlich begegnet sie dem Mann mit der Pistole erneut. In faszinierender, direkter Sprache beschreibt Vida den Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen und neue Zuversicht zu finden. Nach diesem Debüt gilt die Autorin als eine der vielversprechendsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur.

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Und jetzt können Sie gehen, Vendela Vida

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Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Vendela Vida
Verlag
Knaus
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
ISBN10
3813502155
ISBN13
9783813502152
Reihe
Originaltitel
And now you can go
Bewertung
3,3 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie lebt man als Opfer einer Gewalttat weiter? In ihrem Debütroman gelingt Vendela Vida ein eindringliches Psychogramm einer Frau, die fast zum Opfer geworden wäre und ihr Leben neu entdeckt. An einem Dezembernachmittag in einem New Yorker Park wird die junge Studentin Ellis von einem Mann mit einer Pistole konfrontiert, der einen Menschen sucht, der mit ihm sterben soll. Die gespenstische Situation endet abrupt, als er sie wegschickt. Doch die Angst bleibt und wächst, während niemand - weder Polizei noch Familie oder Therapeuten - ihr die verlorene Sicherheit zurückgeben kann. Alle sehen sie nur als Opfer und drücken ihr Mitleid aus. Verzweifelt beginnt Ellis, diese Identität zu erkunden. Sie fragt sich, was geschehen wäre, wenn sie getötet worden wäre, und reflektiert über ihre Kindheit, Familie und Gewohnheiten. Auf der Suche nach ihrem verlorenen Ich lernt sie, ihr Leben neu zu betrachten. Sie entdeckt Liebe und Gleichgültigkeit, trifft Menschen, die aufgeben, und solche, die kämpfen. Schließlich begegnet sie dem Mann mit der Pistole erneut. In faszinierender, direkter Sprache beschreibt Vida den Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen und neue Zuversicht zu finden. Nach diesem Debüt gilt die Autorin als eine der vielversprechendsten Stimmen der zeitgenössischen amerikanischen Literatur.