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Homo novus

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An einem Septemberabend der 30er Jahre treffen in Riga zwei junge Männer am Bahnhof aufeinander. Eizens Zibeika kehrt aus Paris zurück, wo er sich dem Genussleben hingegeben hat, um eine Erbschaft anzutreten. Juris Upenajs, ein schüchterner Kunsthochschulabsolvent aus der Provinz, träumt davon, Riga zu erobern. Diese Erbschaft wird für beide Männer unerwartete Wendungen bringen. Anslavs Eglitis’ Bohème-Roman zeigt eine andere Facette des Künstlerlebens in der neuen, unabhängigen lettischen Hauptstadt. Hier ist das Künstlerdasein nicht von Schwarzromantik und Morbidität geprägt, sondern entfaltet sich lebendig im Alltag. Die Künstler kämpfen leidenschaftlich um Anerkennung, umgeben von neidischen Bohemiens, bürgerlichem Wohlwollen und anziehenden Frauen. Juris navigiert durch die Herausforderungen der Stadt, bis es zu einem entscheidenden Kunstwettbewerb kommt. In einem eindringlichen Moment warnt ihn eine Figur, die sich als Orpheus bezeichnet, vor den Gefahren der Musen und dem Preis der Kunst. Er mahnt Juris, die Konsequenzen seines Schaffens zu bedenken, und warnt ihn vor einem langsamen, quälenden Untergang im Streben nach künstlerischer Größe.

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Homo novus, Ans lavs Egli tis

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Titel
Homo novus
Sprache
Deutsch
Verlag
Weidle
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
525
ISBN10
393113590X
ISBN13
9783931135904
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
An einem Septemberabend der 30er Jahre treffen in Riga zwei junge Männer am Bahnhof aufeinander. Eizens Zibeika kehrt aus Paris zurück, wo er sich dem Genussleben hingegeben hat, um eine Erbschaft anzutreten. Juris Upenajs, ein schüchterner Kunsthochschulabsolvent aus der Provinz, träumt davon, Riga zu erobern. Diese Erbschaft wird für beide Männer unerwartete Wendungen bringen. Anslavs Eglitis’ Bohème-Roman zeigt eine andere Facette des Künstlerlebens in der neuen, unabhängigen lettischen Hauptstadt. Hier ist das Künstlerdasein nicht von Schwarzromantik und Morbidität geprägt, sondern entfaltet sich lebendig im Alltag. Die Künstler kämpfen leidenschaftlich um Anerkennung, umgeben von neidischen Bohemiens, bürgerlichem Wohlwollen und anziehenden Frauen. Juris navigiert durch die Herausforderungen der Stadt, bis es zu einem entscheidenden Kunstwettbewerb kommt. In einem eindringlichen Moment warnt ihn eine Figur, die sich als Orpheus bezeichnet, vor den Gefahren der Musen und dem Preis der Kunst. Er mahnt Juris, die Konsequenzen seines Schaffens zu bedenken, und warnt ihn vor einem langsamen, quälenden Untergang im Streben nach künstlerischer Größe.