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Durst

Roman

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  • 207 Seiten
  • 8 Lesestunden

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In der Hitze des Hochsommers versucht eine junge Frau, aus ihrem Leben zu fliehen, indem sie einen Rucksack packt und sich auf den Weg macht. Zurück bleiben ihre beiden kleinen Kinder und einige Päckchen Saft. Obwohl sie nicht weit kommt, findet sie nicht mehr zurück. Der Autor thematisiert die Abscheu der Gesellschaft gegenüber einer Mutter, die tötet, und stellt die zentrale Frage: Was treibt diese Frau, während in ihrer Wohnung das Entsetzliche geschieht? Mit einem kühlen, niemals anklagenden Blick begleitet der Autor die Protagonistin dreizehn Tage lang. In klarer, protokollartiger Sprache beschreibt er ihre ziellosen Wege, ruppigen Liebschaften und Einkaufstouren, die sie auch in Spielwarenabteilungen zu Kuscheltieren führen. Immer wieder zieht es sie in die Nähe ihrer Wohnung, doch sie ist zu schwach, um heimzukehren. Schichtweise wird ihr mörderisches Versagen offengelegt, und es wird deutlich, dass es mehr mit Schwäche und Angst zu tun hat als mit seelischen Defekten. Der Autor zeigt, wozu Literatur im besten Fall fähig ist: Erkenntnis zu schaffen, die über reine Fakten und Psychologie hinausgeht.

Publikation

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Durst, Michael Kumpfmüller

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Durst
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
207
ISBN10
3462033166
ISBN13
9783462033168
Reihe
Bewertung
2,9 von 5 Sternen
Beschreibung
In der Hitze des Hochsommers versucht eine junge Frau, aus ihrem Leben zu fliehen, indem sie einen Rucksack packt und sich auf den Weg macht. Zurück bleiben ihre beiden kleinen Kinder und einige Päckchen Saft. Obwohl sie nicht weit kommt, findet sie nicht mehr zurück. Der Autor thematisiert die Abscheu der Gesellschaft gegenüber einer Mutter, die tötet, und stellt die zentrale Frage: Was treibt diese Frau, während in ihrer Wohnung das Entsetzliche geschieht? Mit einem kühlen, niemals anklagenden Blick begleitet der Autor die Protagonistin dreizehn Tage lang. In klarer, protokollartiger Sprache beschreibt er ihre ziellosen Wege, ruppigen Liebschaften und Einkaufstouren, die sie auch in Spielwarenabteilungen zu Kuscheltieren führen. Immer wieder zieht es sie in die Nähe ihrer Wohnung, doch sie ist zu schwach, um heimzukehren. Schichtweise wird ihr mörderisches Versagen offengelegt, und es wird deutlich, dass es mehr mit Schwäche und Angst zu tun hat als mit seelischen Defekten. Der Autor zeigt, wozu Literatur im besten Fall fähig ist: Erkenntnis zu schaffen, die über reine Fakten und Psychologie hinausgeht.