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Kristina Dreyer ist eine reinliche Frau, die in der Badezimmertür von Herrn Hauser im Hamburger Schanzenviertel steht und entsetzt ist. Zwei Mal pro Woche putzt sie dort, doch diesen Anblick hat sie noch nie gesehen: Herr Hauser liegt skalpiert zwischen Toilette und Wanne. Kristina hat eine dunkle Vergangenheit, die viel vergossenes Blut umfasst. Um ihre Spuren zu verwischen, reinigt sie das Badezimmer, was sie verdächtig macht. Kommissar Jan Fabel erkennt jedoch schnell, dass der Fall komplexer ist. Er führt zurück zu einer Moorleiche namens Roter Franz aus dem Jahr 324 nach Christus und einem RAF-Terroristen, der den Mörder inspiriert haben könnte. Der Roman hat Stärken und Schwächen, ähnlich wie die vorherigen Werke des Autors. Der Versuch, die deutsche Kriminalität und Hamburg den englischsprachigen Lesern näherzubringen, kann für einheimische Leser merkwürdig erscheinen. Die brutal dargestellten Terrorismus-Themen passen nicht zu den Erwartungen an den Autor, und die Erklärungen zu Hamburg wirken befremdlich. Diese Verfremdung macht die Stadt jedoch bedrohlicher und bereichert die Erzählung um Fabel. Allerdings leidet das Buch unter vielen sprachlichen Holprigkeiten und Ungenauigkeiten. Unklare Beschreibungen, wie die von einem Kommissar, der „etwas über mittelgroß“ ist, und irritierende Formulierungen bei den Dialogen, stören den Lesefluss. Hier wäre eine genauere Bearbeitung durch Lektor und Übersetzer wünschenswert.

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Brandmal, Craig Russell

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Craig Russell
Erscheinungsdatum
2008
ISBN10
3785734395
ISBN13
9783785734391
Erstveröffentlichung
2007
Originaltitel
Eternal
Bewertung
3,85 von 5 Sternen
Beschreibung
Kristina Dreyer ist eine reinliche Frau, die in der Badezimmertür von Herrn Hauser im Hamburger Schanzenviertel steht und entsetzt ist. Zwei Mal pro Woche putzt sie dort, doch diesen Anblick hat sie noch nie gesehen: Herr Hauser liegt skalpiert zwischen Toilette und Wanne. Kristina hat eine dunkle Vergangenheit, die viel vergossenes Blut umfasst. Um ihre Spuren zu verwischen, reinigt sie das Badezimmer, was sie verdächtig macht. Kommissar Jan Fabel erkennt jedoch schnell, dass der Fall komplexer ist. Er führt zurück zu einer Moorleiche namens Roter Franz aus dem Jahr 324 nach Christus und einem RAF-Terroristen, der den Mörder inspiriert haben könnte. Der Roman hat Stärken und Schwächen, ähnlich wie die vorherigen Werke des Autors. Der Versuch, die deutsche Kriminalität und Hamburg den englischsprachigen Lesern näherzubringen, kann für einheimische Leser merkwürdig erscheinen. Die brutal dargestellten Terrorismus-Themen passen nicht zu den Erwartungen an den Autor, und die Erklärungen zu Hamburg wirken befremdlich. Diese Verfremdung macht die Stadt jedoch bedrohlicher und bereichert die Erzählung um Fabel. Allerdings leidet das Buch unter vielen sprachlichen Holprigkeiten und Ungenauigkeiten. Unklare Beschreibungen, wie die von einem Kommissar, der „etwas über mittelgroß“ ist, und irritierende Formulierungen bei den Dialogen, stören den Lesefluss. Hier wäre eine genauere Bearbeitung durch Lektor und Übersetzer wünschenswert.