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Bruno

Eine Novelle

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  • 109 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Im Sommer 2006 spaltete Bruno die Nation. Für die einen war der zwischen Österreich und Bayern streunende Braunbär ein geschütztes Tier und eine Herausforderung an den modernen Naturschutz, für die Behörden ein"Problembär", der schließlich zum Abschuss freigegeben wurde. Dies ist der Stoff, aus dem Falkner eine vielschichtige Künstlernovelle formt. Ein deutscher Schriftsteller kommt nach Leuk in der Schweiz. Bei seiner Ankunft erfährt er aus den Zeitungen, dass auch der Braunbär Bruno im Oberwallis aufgetaucht ist. Im Autor wächst, für ihn zunächst undurchschaubar, die Obsession, diesem Bären begegnen zu müssen. Es beginnt eine absurde Suche mit verdeckten Ködern, verfehlten Spuren, existenziellen Wendepunkten und verrückten Begegnungen in einer grandios beschriebenen"stifterschen"Alpenwelt. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Naturerzählung, bei genauerem Hinsehen aber ist es die Novelle eines Scheiterns auf allen Ebenen, die in der Geschichte entwickelt werden. Die ersehnte Begegnung, in Wahrheit auch die ersehnte Begegnung mit dem Selbst, endet, ebenso wie der wütende Versuch einer Revolte, in einer Groteske. Bruno ist eine"Bärengeschichte", keine Frage, vor allem aber ist es eine vielschichtige sprach- und bildmächtige zeitgenössische Künstlernovelle, mit der der Lyriker Gerhard Falkner Hemingway und Adalbert Stifter seine Reverenz erweist.

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Bruno, Gerhard Falkner

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Hardcover)
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Titel
Bruno
Untertitel
Eine Novelle
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gerhard Falkner
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Seitenzahl
109
ISBN10
3827007852
ISBN13
9783827007858
Reihe
Schlagwörter
Deutsche Literatur
Bewertung
3,25 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Sommer 2006 spaltete Bruno die Nation. Für die einen war der zwischen Österreich und Bayern streunende Braunbär ein geschütztes Tier und eine Herausforderung an den modernen Naturschutz, für die Behörden ein"Problembär", der schließlich zum Abschuss freigegeben wurde. Dies ist der Stoff, aus dem Falkner eine vielschichtige Künstlernovelle formt. Ein deutscher Schriftsteller kommt nach Leuk in der Schweiz. Bei seiner Ankunft erfährt er aus den Zeitungen, dass auch der Braunbär Bruno im Oberwallis aufgetaucht ist. Im Autor wächst, für ihn zunächst undurchschaubar, die Obsession, diesem Bären begegnen zu müssen. Es beginnt eine absurde Suche mit verdeckten Ködern, verfehlten Spuren, existenziellen Wendepunkten und verrückten Begegnungen in einer grandios beschriebenen"stifterschen"Alpenwelt. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine Naturerzählung, bei genauerem Hinsehen aber ist es die Novelle eines Scheiterns auf allen Ebenen, die in der Geschichte entwickelt werden. Die ersehnte Begegnung, in Wahrheit auch die ersehnte Begegnung mit dem Selbst, endet, ebenso wie der wütende Versuch einer Revolte, in einer Groteske. Bruno ist eine"Bärengeschichte", keine Frage, vor allem aber ist es eine vielschichtige sprach- und bildmächtige zeitgenössische Künstlernovelle, mit der der Lyriker Gerhard Falkner Hemingway und Adalbert Stifter seine Reverenz erweist.