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Mein Name ist Buffalo Child und ich gehöre dem kriegerischen Stamm der Blackfeet an. Meine Heimat sind die schönen Prärien am Fuße der Rocky Mountains, wo die Grenze zwischen Kanada und den USA verläuft. Früher gab es bei uns viele Pelztiere, besonders Biber, was Nachbarstämme wie die Cree, Assiniboine, Sioux und Crow anlockte, die in unsere Jagdgebiete eindrangen. Auch die weißen Jäger, die seit über einem Jahrhundert in unser Land eingedrungen waren, stellten eine Bedrohung dar, da sie über ausgezeichnete Feuerwaffen verfügten. Doch gegen die verheerende Waffe, die der Weiße Mann mitbrachte – die Schwarzen Pocken – waren wir machtlos. Geschwächt, aber nicht weniger kriegerisch, zogen wir uns zurück und lebten in gewissem Abstand von seinen Pfaden. Die traurige Ära des Weißen Mannes begann für uns um 1880, als die großen Bisonherden, unsere Hauptnahrungsquelle, schnell verschwanden. Ich wurde an der Schwelle zwischen der indianischen Epoche und der Zeit des Weißen Mannes geboren. Meine Jugend war abenteuerlich und glücklich, bis ich in die Carlisle Indian Industrial School nach Pennsylvania geschickt wurde. Die Worte meines älteren Bruders Mighty Voice begleiten mich bis heute: „Verliere nicht in der Welt des Weißen Mannes dein indianisches Herz!“ Ich habe es nicht verloren.
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Buffalo Child, Arkady Fiedler, Michael Franke
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2012
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Beschädigt
- Preis
- € 51,20
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Buffalo Child
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Arkady Fiedler, Michael Franke
- Verlag
- Storykeeper-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 2012
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 296
- ISBN10
- 3864400465
- ISBN13
- 9783864400469
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Historische Romane, Abenteuer, Polnische Literatur
- Beschreibung
- Mein Name ist Buffalo Child und ich gehöre dem kriegerischen Stamm der Blackfeet an. Meine Heimat sind die schönen Prärien am Fuße der Rocky Mountains, wo die Grenze zwischen Kanada und den USA verläuft. Früher gab es bei uns viele Pelztiere, besonders Biber, was Nachbarstämme wie die Cree, Assiniboine, Sioux und Crow anlockte, die in unsere Jagdgebiete eindrangen. Auch die weißen Jäger, die seit über einem Jahrhundert in unser Land eingedrungen waren, stellten eine Bedrohung dar, da sie über ausgezeichnete Feuerwaffen verfügten. Doch gegen die verheerende Waffe, die der Weiße Mann mitbrachte – die Schwarzen Pocken – waren wir machtlos. Geschwächt, aber nicht weniger kriegerisch, zogen wir uns zurück und lebten in gewissem Abstand von seinen Pfaden. Die traurige Ära des Weißen Mannes begann für uns um 1880, als die großen Bisonherden, unsere Hauptnahrungsquelle, schnell verschwanden. Ich wurde an der Schwelle zwischen der indianischen Epoche und der Zeit des Weißen Mannes geboren. Meine Jugend war abenteuerlich und glücklich, bis ich in die Carlisle Indian Industrial School nach Pennsylvania geschickt wurde. Die Worte meines älteren Bruders Mighty Voice begleiten mich bis heute: „Verliere nicht in der Welt des Weißen Mannes dein indianisches Herz!“ Ich habe es nicht verloren.





