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So fängt das Schlimme an

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Javier Marías seziert erbarmungslos und doch elegant die verborgenen Winkel des menschlichen Fühlens, Liebens und Handelns. Der Filmemacher Eduardo, der meist eine Augenklappe trägt. Seine Frau Beatriz, mit der ihn nicht nur eine unglückliche Ehe verbindet, sondern auch ein dunkles Geheimnis. Juan, filmbegeisterter Assistent Eduardos, jung und lebenshungrig. Als Juan Beatriz’ Geliebter wird, wird er vollends in den qualvollen Konflikt des Ehepaares hineingezogen. Immer enger wird das Netz aus kleinen Täuschungen und alten Verletzungen in dieser Ménage-à-trois, die in den Jahren unmittelbar nach Francos Tod spielt — einer Zeit des Aufbruchs und des Übergangs in die Demokratie, in der die Schatten der Vergangenheit noch nicht zur Geschichte geworden sind. So fängt das Schlimme an ist ein Meisterwerk über das Unglück der Liebe, über Selbsttäuschung und Betrug und über die Lügen, an die wir selbst glauben wollen. Und zugleich ist es eine stumme Klage über die Verbrechen des Franco-Regimes.

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So fängt das Schlimme an, Javier Marías

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Erscheinungsdatum
2015
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Javier Marías
Erscheinungsdatum
2015
ISBN10
3763268294
ISBN13
9783763268290
Reihe
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Javier Marías seziert erbarmungslos und doch elegant die verborgenen Winkel des menschlichen Fühlens, Liebens und Handelns. Der Filmemacher Eduardo, der meist eine Augenklappe trägt. Seine Frau Beatriz, mit der ihn nicht nur eine unglückliche Ehe verbindet, sondern auch ein dunkles Geheimnis. Juan, filmbegeisterter Assistent Eduardos, jung und lebenshungrig. Als Juan Beatriz’ Geliebter wird, wird er vollends in den qualvollen Konflikt des Ehepaares hineingezogen. Immer enger wird das Netz aus kleinen Täuschungen und alten Verletzungen in dieser Ménage-à-trois, die in den Jahren unmittelbar nach Francos Tod spielt — einer Zeit des Aufbruchs und des Übergangs in die Demokratie, in der die Schatten der Vergangenheit noch nicht zur Geschichte geworden sind. So fängt das Schlimme an ist ein Meisterwerk über das Unglück der Liebe, über Selbsttäuschung und Betrug und über die Lügen, an die wir selbst glauben wollen. Und zugleich ist es eine stumme Klage über die Verbrechen des Franco-Regimes.