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Wolkenflug spielt Zerreißprobe

Gedichte

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Ein Sprechen, das sich in Erinnerungen verwebt, vernetzt und abkoppelt, bleibt in ständiger Bewegung, ohne jemals zu negieren. Es findet zwischen dem Denken des Blicks und dem aktiven Sehen statt, ohne Befehle oder Gehorsam. Die Sehnsucht bleibt omnipräsent, selbst bei den kleinsten Handlungen. Es entsteht ein Dialog zwischen dem Vertrauten und dem Fremden, bis hin nach Persien. Die Wahrnehmung wird hinterfragt: Wie umgehe ich den Körper unwissend? Wie entwickle ich mein Sehen weiter? Die nächste Geste schwebt in der Luft. Erinnerungen kräuseln sich an den Rändern, überlappen sich, während Neues vor mir liegt. Ich möchte nicht nur auf einen Entwurf meiner selbst reduziert werden. An vielen Orten bin ich zur Zeit geworden, meine Hände sind bereits viele Tage unterwegs, immer näher zum eigenen Körper. Das Atemholen wird spürbar. An der Stelle, wo das Alphabet die Sprache wechselt, herrscht eine Stille, in der Bedeutung und Namen verschwinden, doch Erinnerungen bleiben. Vielleicht verliere ich später erneut den Faden und finde Worte wie Garten, die sich unter jedem Himmel entfalten. Das Sentiment sucht ebenfalls neue Wege in der Nähe des Körpers. – Farhad Showghi

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Wolkenflug spielt Zerreißprobe, Farhad Showghi

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback)
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Titel
Wolkenflug spielt Zerreißprobe
Untertitel
Gedichte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Farhad Showghi
Verlag
Kookbooks
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
ISBN10
3937445870
ISBN13
9783937445878
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein Sprechen, das sich in Erinnerungen verwebt, vernetzt und abkoppelt, bleibt in ständiger Bewegung, ohne jemals zu negieren. Es findet zwischen dem Denken des Blicks und dem aktiven Sehen statt, ohne Befehle oder Gehorsam. Die Sehnsucht bleibt omnipräsent, selbst bei den kleinsten Handlungen. Es entsteht ein Dialog zwischen dem Vertrauten und dem Fremden, bis hin nach Persien. Die Wahrnehmung wird hinterfragt: Wie umgehe ich den Körper unwissend? Wie entwickle ich mein Sehen weiter? Die nächste Geste schwebt in der Luft. Erinnerungen kräuseln sich an den Rändern, überlappen sich, während Neues vor mir liegt. Ich möchte nicht nur auf einen Entwurf meiner selbst reduziert werden. An vielen Orten bin ich zur Zeit geworden, meine Hände sind bereits viele Tage unterwegs, immer näher zum eigenen Körper. Das Atemholen wird spürbar. An der Stelle, wo das Alphabet die Sprache wechselt, herrscht eine Stille, in der Bedeutung und Namen verschwinden, doch Erinnerungen bleiben. Vielleicht verliere ich später erneut den Faden und finde Worte wie Garten, die sich unter jedem Himmel entfalten. Das Sentiment sucht ebenfalls neue Wege in der Nähe des Körpers. – Farhad Showghi