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Tödliche Fremde

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In seinem neuen Roman nutzt Mahmood Falaki das Genre des Kriminalromans, um die aktuelle „Fremden“-Problematik und universelle zwischenmenschliche Komplikationen von Liebe und Tod zu thematisieren. Der Protagonist Nima, ein 43-jähriger Lehrer aus Hamburg, wird von Fragen wie „Wo beseitigt man in Hamburg eine Leiche?“ beschäftigt. Sein Umfeld ist chaotisch: Sein Freund Heiko drängt ihn, mit seiner Frau zu schlafen, während Bardia, ein geflüchteter iranischer Dichter, in Drogen und Mord verwickelt wird. Nima, der seit seinem zehnten Lebensjahr in Deutschland lebt und kaum Bindungen zu seiner Herkunft hat, beobachtet aufmerksam die Geschehnisse um sich herum. Im Frühjahr 2017 beschließt er, seine Wurzeln im Iran zu erkunden, um der misslichen Lage zu entfliehen, in die ihn seine Freunde gebracht haben. Trotz der Warnungen seiner Mutter reist er in den Iran, wo er mit Korruption, Unterdrückung und Behördenwillkür konfrontiert wird. Durch Nimas Augen wird der Leser mit der Realität eines autoritär-religiösen Systems konfrontiert. Er erlebt Entführungen, Raub und eine Affäre, die ihn aus dem Alltag reißt. Vor dem Hintergrund der Integration und der gesellschaftlichen Tendenzen zum Rechtspopulismus seit 2015 stellt Falaki Fragen nach kultureller Identität, Freundschaft und dem Streben nach Glück, während er mit lebendigen Schilderungen in eine oft absurde und chaotische Welt eintaucht.

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Tödliche Fremde, Mahmood Falaki

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Hardcover)
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Titel
Tödliche Fremde
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mahmood Falaki
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Hardcover
Seitenzahl
326
ISBN10
3962020225
ISBN13
9783962020224
Reihe
Beschreibung
In seinem neuen Roman nutzt Mahmood Falaki das Genre des Kriminalromans, um die aktuelle „Fremden“-Problematik und universelle zwischenmenschliche Komplikationen von Liebe und Tod zu thematisieren. Der Protagonist Nima, ein 43-jähriger Lehrer aus Hamburg, wird von Fragen wie „Wo beseitigt man in Hamburg eine Leiche?“ beschäftigt. Sein Umfeld ist chaotisch: Sein Freund Heiko drängt ihn, mit seiner Frau zu schlafen, während Bardia, ein geflüchteter iranischer Dichter, in Drogen und Mord verwickelt wird. Nima, der seit seinem zehnten Lebensjahr in Deutschland lebt und kaum Bindungen zu seiner Herkunft hat, beobachtet aufmerksam die Geschehnisse um sich herum. Im Frühjahr 2017 beschließt er, seine Wurzeln im Iran zu erkunden, um der misslichen Lage zu entfliehen, in die ihn seine Freunde gebracht haben. Trotz der Warnungen seiner Mutter reist er in den Iran, wo er mit Korruption, Unterdrückung und Behördenwillkür konfrontiert wird. Durch Nimas Augen wird der Leser mit der Realität eines autoritär-religiösen Systems konfrontiert. Er erlebt Entführungen, Raub und eine Affäre, die ihn aus dem Alltag reißt. Vor dem Hintergrund der Integration und der gesellschaftlichen Tendenzen zum Rechtspopulismus seit 2015 stellt Falaki Fragen nach kultureller Identität, Freundschaft und dem Streben nach Glück, während er mit lebendigen Schilderungen in eine oft absurde und chaotische Welt eintaucht.