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Der Stiefsohn

Das Leben auf des Teufels Land 1987-1990

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Ende der Achtzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts war Jugoslawien noch ein friedlicher Staat, was neben einer brennenden Verliebtheit mit ein Grund für Ingrid sein mag, Benjamin einzupacken, ihn von seiner Schule in Slowenien abzumelden, ihren Job zu kündigen und Hals über Kopf zu ihrem neuen Liebhaber, dem manipulativen Restaurant- und Immobilienbesitzer Čivitiko, an die kroatische Küste zu ziehen, ohne zu ahnen, welche fatalen Folgen ihr Neuanfang in der scheinbaren Idylle für sie und ihren Sohn haben wird. Benjamin wächst in Panule bei Pula mit einer apathischen Mutter und einem aufgeblasenen, brutalen Stiefvater auf, der von sich behauptet, schlicht Besitzer – eines Gasthauses, von Immobilien und Menschen – zu sein. Einerseits verspürt das misshandelte Kind Angst und Hass gegenüber dem Stiefvater, andererseits ist der Teenager fasziniert von dessen Macht. Der Roman ist gleichzeitig auch ein sozialer Kommentar der Zeit – der Stiefvater ist der typische Emporkömmling aus der Zeit des Übergangs vom ausgehenden Sozialismus zum aufkommenden Neoliberalismus nach dem Zerfall des jugoslawischen Vielvölkerstaats. Eine saftige Erzählung von einer intimen und einer gesellschaftlichen Tragödie, der durch Einfallsreichtum eine vitalistische Hoffnung eingeimpft wird.

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Der Stiefsohn, Jurij Hudolin

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Hardcover)
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Titel
Der Stiefsohn
Untertitel
Das Leben auf des Teufels Land 1987-1990
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jurij Hudolin
Verlag
Septime
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
ISBN10
390271185X
ISBN13
9783902711854
Reihe
Schlagwörter
Spaß
Beschreibung
Ende der Achtzigerjahre des zwanzigsten Jahrhunderts war Jugoslawien noch ein friedlicher Staat, was neben einer brennenden Verliebtheit mit ein Grund für Ingrid sein mag, Benjamin einzupacken, ihn von seiner Schule in Slowenien abzumelden, ihren Job zu kündigen und Hals über Kopf zu ihrem neuen Liebhaber, dem manipulativen Restaurant- und Immobilienbesitzer Čivitiko, an die kroatische Küste zu ziehen, ohne zu ahnen, welche fatalen Folgen ihr Neuanfang in der scheinbaren Idylle für sie und ihren Sohn haben wird. Benjamin wächst in Panule bei Pula mit einer apathischen Mutter und einem aufgeblasenen, brutalen Stiefvater auf, der von sich behauptet, schlicht Besitzer – eines Gasthauses, von Immobilien und Menschen – zu sein. Einerseits verspürt das misshandelte Kind Angst und Hass gegenüber dem Stiefvater, andererseits ist der Teenager fasziniert von dessen Macht. Der Roman ist gleichzeitig auch ein sozialer Kommentar der Zeit – der Stiefvater ist der typische Emporkömmling aus der Zeit des Übergangs vom ausgehenden Sozialismus zum aufkommenden Neoliberalismus nach dem Zerfall des jugoslawischen Vielvölkerstaats. Eine saftige Erzählung von einer intimen und einer gesellschaftlichen Tragödie, der durch Einfallsreichtum eine vitalistische Hoffnung eingeimpft wird.