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Im Angesicht meines Schicksals

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  • 170 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Der Roman zeichnet ein dramatisches Bild einer Flucht und reflektiert die postsowjetische Zeit mit ihren persönlichen und nationalen Traumata, Stereotypen und Konflikten. Der Protagonist, ein junger Schriftsteller, ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und sucht fern seiner Heimat in Russland Zuflucht. Dieser kriminelle Kontext spiegelt die Realität der jüngeren georgischen Vergangenheit wider, die sowohl vertraute als auch unbekannte Schattenseiten aufweist. Im Kontext des jahrhundertealten georgisch-russischen Konflikts wird der Status Russlands als „Zufluchtsort“ als Paradoxon dargestellt, das viele Gefahren und Provokationen birgt. Die persönliche Perspektive des Schriftstellers zeigt sich nicht in der Ironie, sondern in einer anderen Sichtweise: Moskau wird zum Ort seiner Initiation und existenziellen Transformation. Dort, weit weg von zu Hause, entdeckt er die Grundlagen der menschlichen Existenz und die moralischen Prinzipien, die seine spätere Wahl prägen. Der Autor erzählt lebendig und ausdrucksstark, mit urbanem Humor und eindrucksvollen Porträts der Charaktere. Die Spannung durchzieht die gesamte Geschichte und schafft ein bemerkenswert abwechslungsreiches Handlungsgeflecht, das die verlorene Notwendigkeit in unserem Leben thematisiert und dessen Traurigkeit und Gefährlichkeit unterstreicht.

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Im Angesicht meines Schicksals, Nodar Macharashvili

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Verlag
Pereprava
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
170
ISBN10
3950391444
ISBN13
9783950391442
Reihe
Schlagwörter
Belletristik
Beschreibung
Der Roman zeichnet ein dramatisches Bild einer Flucht und reflektiert die postsowjetische Zeit mit ihren persönlichen und nationalen Traumata, Stereotypen und Konflikten. Der Protagonist, ein junger Schriftsteller, ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und sucht fern seiner Heimat in Russland Zuflucht. Dieser kriminelle Kontext spiegelt die Realität der jüngeren georgischen Vergangenheit wider, die sowohl vertraute als auch unbekannte Schattenseiten aufweist. Im Kontext des jahrhundertealten georgisch-russischen Konflikts wird der Status Russlands als „Zufluchtsort“ als Paradoxon dargestellt, das viele Gefahren und Provokationen birgt. Die persönliche Perspektive des Schriftstellers zeigt sich nicht in der Ironie, sondern in einer anderen Sichtweise: Moskau wird zum Ort seiner Initiation und existenziellen Transformation. Dort, weit weg von zu Hause, entdeckt er die Grundlagen der menschlichen Existenz und die moralischen Prinzipien, die seine spätere Wahl prägen. Der Autor erzählt lebendig und ausdrucksstark, mit urbanem Humor und eindrucksvollen Porträts der Charaktere. Die Spannung durchzieht die gesamte Geschichte und schafft ein bemerkenswert abwechslungsreiches Handlungsgeflecht, das die verlorene Notwendigkeit in unserem Leben thematisiert und dessen Traurigkeit und Gefährlichkeit unterstreicht.