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Absturz

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Tom Kristensen (1893–1974) schuf mit »Absturz« eine skandinavische Antwort auf die modernen Monumentalromane der 1920er Jahre. Ole Jastrau, einst aufstrebender Lyriker und nun Literaturkritiker in Kopenhagen, gerät aus dem Tritt. Der Nihilismus seiner Zeit und sein maßloser Alkoholkonsum ziehen ihn in einen unaufhaltsamen Abwärtsstrudel. Seine Ehe mit Johanne, sein geliebter Sohn Oluf, seine Anstellung bei der Zeitung und seine bürgerliche Stadtwohnung: Nichts hält dem Absturz stand, alles wird für den Rausch aufs Spiel gesetzt. Bei Erscheinen wurde das Werk heftig angegriffen und als »nahezu unerträgliche Schmähschrift« bezeichnet, während es gleichzeitig von Autorenkollegen und der jüngeren Generation gefeiert wurde. Als Schlüsselroman zu Kristensens eigenem Leben entwickelt die schnelle, drastische Erzählung einen ungeheuren Sog. Ulrich Sonnenberg findet in seiner Übersetzung eine klare Sprache, die durch den Alkoholdunst und Zigarrennebel der Kopenhagener Bars schneidet und mit bitterem Witz den Blick auf eine dekadente Gesellschaft freilegt. Der Roman bietet sowohl ein hellsichtiges Porträt der Kopenhagener Gesellschaft als auch eine universelle Studie menschlicher Abhängigkeit und Selbstzerstörung.

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Absturz, Tom Kristensen

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Absturz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tom Kristensen
Verlag
Guggolz
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
655
ISBN10
3945370434
ISBN13
9783945370438
Reihe
Bewertung
4,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Tom Kristensen (1893–1974) schuf mit »Absturz« eine skandinavische Antwort auf die modernen Monumentalromane der 1920er Jahre. Ole Jastrau, einst aufstrebender Lyriker und nun Literaturkritiker in Kopenhagen, gerät aus dem Tritt. Der Nihilismus seiner Zeit und sein maßloser Alkoholkonsum ziehen ihn in einen unaufhaltsamen Abwärtsstrudel. Seine Ehe mit Johanne, sein geliebter Sohn Oluf, seine Anstellung bei der Zeitung und seine bürgerliche Stadtwohnung: Nichts hält dem Absturz stand, alles wird für den Rausch aufs Spiel gesetzt. Bei Erscheinen wurde das Werk heftig angegriffen und als »nahezu unerträgliche Schmähschrift« bezeichnet, während es gleichzeitig von Autorenkollegen und der jüngeren Generation gefeiert wurde. Als Schlüsselroman zu Kristensens eigenem Leben entwickelt die schnelle, drastische Erzählung einen ungeheuren Sog. Ulrich Sonnenberg findet in seiner Übersetzung eine klare Sprache, die durch den Alkoholdunst und Zigarrennebel der Kopenhagener Bars schneidet und mit bitterem Witz den Blick auf eine dekadente Gesellschaft freilegt. Der Roman bietet sowohl ein hellsichtiges Porträt der Kopenhagener Gesellschaft als auch eine universelle Studie menschlicher Abhängigkeit und Selbstzerstörung.