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Die Reformation

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  • 310 Seiten
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In diesem umfassenden Band verfolgt Heiko Oberman die Kontinuitäten, die zur Reformation führten und durch sie hindurchflossen. Oberman untersucht den "erfahrungsbezogenen" Mystizismus, den "Zweifrontenkrieg", den der Wittenberger Kreis gegen Pierias und Eck führte, sowie Luthers mittelalterliche und apokalyptische Auffassung von reformatio und deren Ziel. Er beleuchtet die Vorgeschichte der "Konfessionalisierung" in der Augsburger Konfession und deren "Confutatio" durch Luthers römische Gegner. Zudem werden Zwinglis Pläne für eine göttliche Allianz im süddeutschen Raum und die destruktiven Spannungen zwischen Zwingli und Luther behandelt. Im abschließenden Kapitel beschreibt Oberman ein Modell von drei langfristigen "Reformationen", die auch als Konziliarreformation, Stadt-Reformation und calvinistische Reformation der Flüchtlinge betrachtet werden können. Die oft geleugneten und allgemein missverstandenen "Kontinuitäten" zwischen den theologischen Strömungen des späten Mittelalters, der theologischen Reformation des frühen sechzehnten Jahrhunderts und den nachfolgenden Entwicklungen werden durch präzise Details und überzeugende Einsichten ständig beleuchtet.

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Die Reformation, Heiko Oberman

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Die Reformation
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heiko Oberman
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
310
ISBN10
3525554052
ISBN13
9783525554050
Reihe
Originaltitel
Die Reformation
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
In diesem umfassenden Band verfolgt Heiko Oberman die Kontinuitäten, die zur Reformation führten und durch sie hindurchflossen. Oberman untersucht den "erfahrungsbezogenen" Mystizismus, den "Zweifrontenkrieg", den der Wittenberger Kreis gegen Pierias und Eck führte, sowie Luthers mittelalterliche und apokalyptische Auffassung von reformatio und deren Ziel. Er beleuchtet die Vorgeschichte der "Konfessionalisierung" in der Augsburger Konfession und deren "Confutatio" durch Luthers römische Gegner. Zudem werden Zwinglis Pläne für eine göttliche Allianz im süddeutschen Raum und die destruktiven Spannungen zwischen Zwingli und Luther behandelt. Im abschließenden Kapitel beschreibt Oberman ein Modell von drei langfristigen "Reformationen", die auch als Konziliarreformation, Stadt-Reformation und calvinistische Reformation der Flüchtlinge betrachtet werden können. Die oft geleugneten und allgemein missverstandenen "Kontinuitäten" zwischen den theologischen Strömungen des späten Mittelalters, der theologischen Reformation des frühen sechzehnten Jahrhunderts und den nachfolgenden Entwicklungen werden durch präzise Details und überzeugende Einsichten ständig beleuchtet.