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Das Glück im Exil

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Post mortem ist eine scharfe Anklage von Yoram Kaniuk gegen seine Eltern und deren Generation – und gleichzeitig ein unvergessliches Requiem für das Tel Aviv der zwanziger, dreißiger und vierziger Jahre mit seiner deutschen Flüchtlingskultur und seiner Bauhaus-Architektur. Im Mittelpunkt steht Sarah Kaniuk, die herrschsüchtige, sture Frau, die ihre Enttäuschung über das Leben an ihrem Sohn ausließ. Etwas besser kommt Vater Kaniuk davon, der heimatlose Immigrant in Israel, der erstarrt blieb und sich nach der deutschen Kultur sehnte, die er hatte hinterlassen müssen. In einer Mischung aus Erinnerung und Fantasie versucht der Erzähler, das Leben seiner Eltern zu durchdringen, das auch das Leben eines Ortes und einer Zeit war. Gleichzeitig ist das Buch der Kampf von Yoram Kaniuk mit seiner schwierigen, aber auch bezaubernden Vergangenheit.

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Das Glück im Exil, Yoram K. anyuk

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Erscheinungsdatum
1999
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Yoram K. anyuk
Erscheinungsdatum
1999
Seitenzahl
351
ISBN10
361227435X
ISBN13
9783612274359
Reihe
Originaltitel
Post mortem
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Post mortem ist eine scharfe Anklage von Yoram Kaniuk gegen seine Eltern und deren Generation – und gleichzeitig ein unvergessliches Requiem für das Tel Aviv der zwanziger, dreißiger und vierziger Jahre mit seiner deutschen Flüchtlingskultur und seiner Bauhaus-Architektur. Im Mittelpunkt steht Sarah Kaniuk, die herrschsüchtige, sture Frau, die ihre Enttäuschung über das Leben an ihrem Sohn ausließ. Etwas besser kommt Vater Kaniuk davon, der heimatlose Immigrant in Israel, der erstarrt blieb und sich nach der deutschen Kultur sehnte, die er hatte hinterlassen müssen. In einer Mischung aus Erinnerung und Fantasie versucht der Erzähler, das Leben seiner Eltern zu durchdringen, das auch das Leben eines Ortes und einer Zeit war. Gleichzeitig ist das Buch der Kampf von Yoram Kaniuk mit seiner schwierigen, aber auch bezaubernden Vergangenheit.