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Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte

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Am Todestag des Vaters kauert sein Kind in einem Schuppen und legt als "Schriftführer des Tages" Zeugnis ab. Seit der Geburt lebt es mit dem Vater und dem Bruder in einer Baracke, in nächster Nachbarschaft zu dem heruntergekommenen Gutshaus der Familie, führt dort und zwischen den "Wörterhügeln" der langsam verfaulenden Bibliothek eine Kaspar-Hauser-Existenz. In den Bekenntnissen dieses zweiten "Sohnes" nimmt die Schreckensvision einer Kindheit Gestalt an, geprägt von totaler Isolation, Gewalt und religiösem Irrsinn, in deren Zentrum der allmächtige, strafende Vater steht. Erst als dem Kind die "wackeligen Bedeutungen" der Wörter abhanden kommen, die "außerhalb von Papas lebendem Körper weder Hand noch Fuß" haben, kann es zur Wahrheit über die eigene rätselhafte Identität vordringen. Nach und nach tritt die groteske Familientragödie um Inzest und Tod, das grausame Unrecht, auf dem diese anachronistische Gemeinschaft gründet, zutage.

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Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte, Gaétan Soucy

Sprache
Erscheinungsdatum
2001
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(Hardcover),
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Titel
Das Mädchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gaétan Soucy
Erscheinungsdatum
2001
Einband
Hardcover
ISBN10
3854524471
ISBN13
9783854524472
Reihe
Erstveröffentlichung
1998
Originaltitel
Le petite fille qui amait trop les allumettes
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Am Todestag des Vaters kauert sein Kind in einem Schuppen und legt als "Schriftführer des Tages" Zeugnis ab. Seit der Geburt lebt es mit dem Vater und dem Bruder in einer Baracke, in nächster Nachbarschaft zu dem heruntergekommenen Gutshaus der Familie, führt dort und zwischen den "Wörterhügeln" der langsam verfaulenden Bibliothek eine Kaspar-Hauser-Existenz. In den Bekenntnissen dieses zweiten "Sohnes" nimmt die Schreckensvision einer Kindheit Gestalt an, geprägt von totaler Isolation, Gewalt und religiösem Irrsinn, in deren Zentrum der allmächtige, strafende Vater steht. Erst als dem Kind die "wackeligen Bedeutungen" der Wörter abhanden kommen, die "außerhalb von Papas lebendem Körper weder Hand noch Fuß" haben, kann es zur Wahrheit über die eigene rätselhafte Identität vordringen. Nach und nach tritt die groteske Familientragödie um Inzest und Tod, das grausame Unrecht, auf dem diese anachronistische Gemeinschaft gründet, zutage.