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Das zertretene Angelspiel

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Ein ehemaliger Waisenkind, das als Kind Bombennächte und Flucht erlebte, berichtet von seinen traumatischen Erfahrungen und den Folgen bis heute. Im Alter von viereinhalb Jahren überlebte Dirk Cornelsen den gewaltsamen Tod seiner Eltern und einen Mordversuch. Seine Tante und ihr Mann finden ihn in einem Flüchtlingslager und adoptieren ihn, sprechen jedoch jahrzehntelang nicht über seine Herkunft, obwohl er sich an seine schrecklichen Erlebnisse erinnert. Das Buch beschreibt, wie das Waisenkind und seine Adoptiveltern versuchen, ihre traumatischen Erlebnisse nach dem Krieg zu bewältigen, vor allem durch Schweigen. Die Adoptiveltern stürzen sich in die Arbeit und gründen einen Verlag, der zu den größten der Branche wird. Die NS-Zeit bleibt allgegenwärtig, wird jedoch im Elternhaus selten und in der Schule fast nie thematisiert. Der Bericht ist eine psychologische Studie über die Auswirkungen eines traumatischen Kinderschicksals am Kriegsende und zugleich eine humorvolle Schilderung einer Berliner Kindheit von 1946 bis 1955. Insgesamt behandelt das Werk ein Stück Zeitgeschichte, indem es die Themen Flucht und Vertreibung anhand eines konkreten Schicksals beleuchtet.

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Das zertretene Angelspiel, Dirk Cornelsen

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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Titel
Das zertretene Angelspiel
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Dirk Cornelsen
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
191
ISBN10
3898612139
ISBN13
9783898612135
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein ehemaliger Waisenkind, das als Kind Bombennächte und Flucht erlebte, berichtet von seinen traumatischen Erfahrungen und den Folgen bis heute. Im Alter von viereinhalb Jahren überlebte Dirk Cornelsen den gewaltsamen Tod seiner Eltern und einen Mordversuch. Seine Tante und ihr Mann finden ihn in einem Flüchtlingslager und adoptieren ihn, sprechen jedoch jahrzehntelang nicht über seine Herkunft, obwohl er sich an seine schrecklichen Erlebnisse erinnert. Das Buch beschreibt, wie das Waisenkind und seine Adoptiveltern versuchen, ihre traumatischen Erlebnisse nach dem Krieg zu bewältigen, vor allem durch Schweigen. Die Adoptiveltern stürzen sich in die Arbeit und gründen einen Verlag, der zu den größten der Branche wird. Die NS-Zeit bleibt allgegenwärtig, wird jedoch im Elternhaus selten und in der Schule fast nie thematisiert. Der Bericht ist eine psychologische Studie über die Auswirkungen eines traumatischen Kinderschicksals am Kriegsende und zugleich eine humorvolle Schilderung einer Berliner Kindheit von 1946 bis 1955. Insgesamt behandelt das Werk ein Stück Zeitgeschichte, indem es die Themen Flucht und Vertreibung anhand eines konkreten Schicksals beleuchtet.