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Wir sind der Iran

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Nasreen Alavi fängt die lebendige Untergrund-Szene iranischer Blogger ein und schildert ein junges, modernes Land, das kurz davorsteht, die Mullah-Herrschaft abzuschütteln – sofern kein militärischer Angriff von außen erfolgt. Im Westen wird oft gefragt, wo es eine moderne islamische Gesellschaft gibt, ohne zu wissen, was im Iran unter dem fundamentalistischen Regime vor sich geht. Der Bildungsstand und die Vertrautheit mit modernen Medien sind im Iran höher als in manchen europäischen Ländern; 70 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre. Das Internet ist zum Medium des Protests gegen die Mullahs geworden, mit über 75.000 persischen Weblogs – mehr als in vielen europäischen Sprachen. Diese Blogs sind die einzige Möglichkeit, sich frei zu äußern, und unterlaufen die Zensur. Die jungen Autoren sprechen mit Witz, Phantasie und Zorn über ihre Konflikte mit dem Gesetz, die Situation der Frauen, Repression und Widerstand, Religion und Medien, sowie über Musik, Partys, Liebe und Trauer um verschwundene Helden. Die Blogger sind mit dem westlichen Lebensstil vertraut. Das Regime reagiert mit Repression: Blogger werden verhaftet, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt. Doch die Netz-Community scheint nicht mehr zu stoppen zu sein. Ein militärischer Angriff durch die USA würde jedoch alles zerstören, dessen sind sich die Blogger einig.

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Wir sind der Iran, Nasrin Alavi

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Wir sind der Iran
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nasrin Alavi
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
ISBN10
3462036513
ISBN13
9783462036510
Reihe
Originaltitel
We are Iran
Bewertung
3,9 von 5 Sternen
Beschreibung
Nasreen Alavi fängt die lebendige Untergrund-Szene iranischer Blogger ein und schildert ein junges, modernes Land, das kurz davorsteht, die Mullah-Herrschaft abzuschütteln – sofern kein militärischer Angriff von außen erfolgt. Im Westen wird oft gefragt, wo es eine moderne islamische Gesellschaft gibt, ohne zu wissen, was im Iran unter dem fundamentalistischen Regime vor sich geht. Der Bildungsstand und die Vertrautheit mit modernen Medien sind im Iran höher als in manchen europäischen Ländern; 70 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 30 Jahre. Das Internet ist zum Medium des Protests gegen die Mullahs geworden, mit über 75.000 persischen Weblogs – mehr als in vielen europäischen Sprachen. Diese Blogs sind die einzige Möglichkeit, sich frei zu äußern, und unterlaufen die Zensur. Die jungen Autoren sprechen mit Witz, Phantasie und Zorn über ihre Konflikte mit dem Gesetz, die Situation der Frauen, Repression und Widerstand, Religion und Medien, sowie über Musik, Partys, Liebe und Trauer um verschwundene Helden. Die Blogger sind mit dem westlichen Lebensstil vertraut. Das Regime reagiert mit Repression: Blogger werden verhaftet, gefoltert und zu hohen Haftstrafen verurteilt. Doch die Netz-Community scheint nicht mehr zu stoppen zu sein. Ein militärischer Angriff durch die USA würde jedoch alles zerstören, dessen sind sich die Blogger einig.