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Der Fürst der Welt

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'Der Fürst der Welt', verfasst von Erika Mitterer im Jahr 1939, ist eine verschlüsselte Kritik am politischen System der Zeit. Der Roman zeigt, wie das Böse Menschen ergreifen kann, die nicht von Natur aus schlecht sind, sondern durch Gleichgültigkeit beeinflusst werden. Er bietet ein Panorama des Lebens im frühen 16. Jahrhundert im vorreformatorischen Deutschland, einer Zeit des Niedergangs des Adels, Bauernaufständen, des aufkommenden kaufmännischen Kapitalismus sowie der Inquisition. Die Protagonistin Theresa wird wegen ihrer alltäglichen Freundlichkeit der Hexerei verdächtigt und schließlich verbrannt. Ihre Schwester Maria Michaela, Priorin eines Klosters, wird von ihrem Beichtvater manipuliert. Der Roman verdeutlicht, wie Massenhysterie und Frustration eine einst solide Bürgerschaft zu bösartigem Klatsch, Wahnsinn und Rache durch Denunziation treiben können. Diese Dynamik führt zur Spaltung von Liebenden und Familien, während der einzige Intellektuelle hilflos zusieht. Die implizite Assoziation mit dem Hitler-Regime war so auffällig, dass eine plötzliche Papierknappheit nach der Veröffentlichung in Norwegen eine Wiederveröffentlichung in Deutschland verhinderte.

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Der Fürst der Welt, Erika Mitterer

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Titel
Der Fürst der Welt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erika Mitterer
Einband
Hardcover
Reihe
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4 von 5 Sternen
Beschreibung
'Der Fürst der Welt', verfasst von Erika Mitterer im Jahr 1939, ist eine verschlüsselte Kritik am politischen System der Zeit. Der Roman zeigt, wie das Böse Menschen ergreifen kann, die nicht von Natur aus schlecht sind, sondern durch Gleichgültigkeit beeinflusst werden. Er bietet ein Panorama des Lebens im frühen 16. Jahrhundert im vorreformatorischen Deutschland, einer Zeit des Niedergangs des Adels, Bauernaufständen, des aufkommenden kaufmännischen Kapitalismus sowie der Inquisition. Die Protagonistin Theresa wird wegen ihrer alltäglichen Freundlichkeit der Hexerei verdächtigt und schließlich verbrannt. Ihre Schwester Maria Michaela, Priorin eines Klosters, wird von ihrem Beichtvater manipuliert. Der Roman verdeutlicht, wie Massenhysterie und Frustration eine einst solide Bürgerschaft zu bösartigem Klatsch, Wahnsinn und Rache durch Denunziation treiben können. Diese Dynamik führt zur Spaltung von Liebenden und Familien, während der einzige Intellektuelle hilflos zusieht. Die implizite Assoziation mit dem Hitler-Regime war so auffällig, dass eine plötzliche Papierknappheit nach der Veröffentlichung in Norwegen eine Wiederveröffentlichung in Deutschland verhinderte.