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Die Erschöpfung der Frauen

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Frauen haben heute angeblich mehr Entscheidungsmöglichkeiten denn je, sind jedoch gleichzeitig erschöpft. Ihnen wird weiterhin abverlangt, permanent verfügbar zu sein. Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach beleuchtet ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt, und zeigt, wie sie sich dagegen auflehnen, um ihr Leben und die Gesellschaft zu verändern. Weiblichkeit wird oft mit Fürsorglichkeit gleichgesetzt, wobei Frauen in Familie, Beziehungen und Beruf für emotionale Zuwendung, Harmonie und Trost verantwortlich sind – Tätigkeiten, die oft unsichtbar bleiben und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren. Sie fühlen sich verpflichtet, anderen ihre Aufmerksamkeit, Liebe und Zeit zu schenken, während sie gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeit kämpfen. Diese ständigen Anforderungen treiben Frauen in die Erschöpfung. Die geleistete Sorgearbeit wird als „weibliche Natur“ deklariert, ist ökonomisch irrelevant und somit ausbeutbar. Schutzbach zeigt, dass die Verfügbarkeitsansprüche für verschiedene Frauen unterschiedlich sind, abhängig von ihrer Identität und Lebenssituation. Sie wendet sich gegen ein misogynes System und beleuchtet den vielfältigen Widerstand, den Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie und Körper leisten. Dieser Widerstand wird zur treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen und verändert die Welt. Ein kluger, fundierter Beitrag zur aktuellen Debatte.

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Die Erschöpfung der Frauen, Franziska Schutzbach

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover),
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4,6
Ausgezeichnet
734 Bewertung

Ein Buch, das nicht nur jede Frau mal gelesen haben sollte, sondern auch alle anderen.

Titel
Die Erschöpfung der Frauen
Sprache
Deutsch
Verlag
Droemer
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
ISBN10
3426278588
ISBN13
9783426278581
Reihe
Bewertung
4,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Frauen haben heute angeblich mehr Entscheidungsmöglichkeiten denn je, sind jedoch gleichzeitig erschöpft. Ihnen wird weiterhin abverlangt, permanent verfügbar zu sein. Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach beleuchtet ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt, und zeigt, wie sie sich dagegen auflehnen, um ihr Leben und die Gesellschaft zu verändern. Weiblichkeit wird oft mit Fürsorglichkeit gleichgesetzt, wobei Frauen in Familie, Beziehungen und Beruf für emotionale Zuwendung, Harmonie und Trost verantwortlich sind – Tätigkeiten, die oft unsichtbar bleiben und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren. Sie fühlen sich verpflichtet, anderen ihre Aufmerksamkeit, Liebe und Zeit zu schenken, während sie gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeit kämpfen. Diese ständigen Anforderungen treiben Frauen in die Erschöpfung. Die geleistete Sorgearbeit wird als „weibliche Natur“ deklariert, ist ökonomisch irrelevant und somit ausbeutbar. Schutzbach zeigt, dass die Verfügbarkeitsansprüche für verschiedene Frauen unterschiedlich sind, abhängig von ihrer Identität und Lebenssituation. Sie wendet sich gegen ein misogynes System und beleuchtet den vielfältigen Widerstand, den Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie und Körper leisten. Dieser Widerstand wird zur treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen und verändert die Welt. Ein kluger, fundierter Beitrag zur aktuellen Debatte.