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Morbus Kitahara

Roman

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  • 439 Seiten
  • 16 Lesestunden

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In einem verwüsteten Kaff im Schatten des Hochgebirges begegnen sich drei Menschen: Bering, der »Schreier von Moor«, Ambras, der »Hundekönig«, und Lily, die »Brasilianerin«. Sie sind Gefangene ihrer Zeit und versuchen, aus dem Labyrinth einer mörderischen Nachkriegswelt zu entkommen. Der »Friede von Oranienburg« bezeichnet nicht den Wiederaufbau, sondern eine Ära der Sühne und Rache, in der die Besiegten aus den Ruinen ihrer Städte zurückkehren sollen. Ambras, ein ehemaliger Lagerhäftling, wird Verwalter des Steinbruchs, in dem er einst litt, und lebt mit einem Rudel verwilderter Hunde in der Villa Flora. Lily, die Grenzgängerin zwischen den Besatzungszonen, träumt von Frieden und lebt in den Ruinen eines Strandbades, wo sie an manchen Tagen als Scharfschützin Jagd auf ihre Feinde macht. Bering, der Schmied von Moor, verlässt sein Haus und wird zunächst Fahrer des Hundekönigs, dann dessen bewaffneter Leibwächter. Doch ein rätselhaftes Leiden am Auge, »Morbus Kitahara«, bringt ihn dazu, die allmähliche Verfinsterung seines Blicks zu erkennen. In dieser düsteren Welt kämpfen die drei um ihre Identität und ihr Überleben.

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Morbus Kitahara, Christoph Ransmayr

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Paperback),
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Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Paperback
Seitenzahl
439
ISBN10
3596137829
ISBN13
9783596137824
Reihe
Erstveröffentlichung
1995
Originaltitel
Morbus kitahara
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In einem verwüsteten Kaff im Schatten des Hochgebirges begegnen sich drei Menschen: Bering, der »Schreier von Moor«, Ambras, der »Hundekönig«, und Lily, die »Brasilianerin«. Sie sind Gefangene ihrer Zeit und versuchen, aus dem Labyrinth einer mörderischen Nachkriegswelt zu entkommen. Der »Friede von Oranienburg« bezeichnet nicht den Wiederaufbau, sondern eine Ära der Sühne und Rache, in der die Besiegten aus den Ruinen ihrer Städte zurückkehren sollen. Ambras, ein ehemaliger Lagerhäftling, wird Verwalter des Steinbruchs, in dem er einst litt, und lebt mit einem Rudel verwilderter Hunde in der Villa Flora. Lily, die Grenzgängerin zwischen den Besatzungszonen, träumt von Frieden und lebt in den Ruinen eines Strandbades, wo sie an manchen Tagen als Scharfschützin Jagd auf ihre Feinde macht. Bering, der Schmied von Moor, verlässt sein Haus und wird zunächst Fahrer des Hundekönigs, dann dessen bewaffneter Leibwächter. Doch ein rätselhaftes Leiden am Auge, »Morbus Kitahara«, bringt ihn dazu, die allmähliche Verfinsterung seines Blicks zu erkennen. In dieser düsteren Welt kämpfen die drei um ihre Identität und ihr Überleben.