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Zyankali zum Frühstück

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  • 328 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Sie ist desinfiziert, teilweise steril und wird ständig penibel gereinigt, doch die Welt der Krankenschwestern bleibt schmutzig, übelriechend und unangenehm. Im Krankenhaus begegnet man Bettpfannen, Urinflaschen und Spritzen, wo gejammert, geweint, geschrien und auch gelacht wird. Im Mittelpunkt stehen die Patienten, das lebende „Arbeitsmaterial“ Mensch. Ich bin eine Gesundheits- und Krankenschwester, die alle Körperflüssigkeiten und Wehwehchen kennt. Als männliche Krankenschwester mit Bart sehe ich die Menschen in ihrer intimsten und verletzlichsten Form. An diesem Punkt, wo der Mensch auf das Einfachste reduziert ist, beginnt unser Handwerk, das oft in Verruf gerät, weil es mit Leben und Tod hantiert. Doch genau hier entstehen emotionale Geschichten und Erlebnisse, die ich für „besonders“ und „außergewöhnlich“ halte. Nach über 40 Jahren als Bruder und Sohn, 23 Jahren als männliche Krankenschwester, 18 Jahren als Ehemann und Patchwork-Papa habe ich viele Facetten des Lebens kennengelernt – und werde nicht zuletzt selbst zum Patienten.

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Zyankali zum Frühstück, Gernot Stocker

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Zyankali zum Frühstück
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gernot Stocker
Verlag
Weishaupt
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
328
ISBN10
3705905317
ISBN13
9783705905313
Reihe
Beschreibung
Sie ist desinfiziert, teilweise steril und wird ständig penibel gereinigt, doch die Welt der Krankenschwestern bleibt schmutzig, übelriechend und unangenehm. Im Krankenhaus begegnet man Bettpfannen, Urinflaschen und Spritzen, wo gejammert, geweint, geschrien und auch gelacht wird. Im Mittelpunkt stehen die Patienten, das lebende „Arbeitsmaterial“ Mensch. Ich bin eine Gesundheits- und Krankenschwester, die alle Körperflüssigkeiten und Wehwehchen kennt. Als männliche Krankenschwester mit Bart sehe ich die Menschen in ihrer intimsten und verletzlichsten Form. An diesem Punkt, wo der Mensch auf das Einfachste reduziert ist, beginnt unser Handwerk, das oft in Verruf gerät, weil es mit Leben und Tod hantiert. Doch genau hier entstehen emotionale Geschichten und Erlebnisse, die ich für „besonders“ und „außergewöhnlich“ halte. Nach über 40 Jahren als Bruder und Sohn, 23 Jahren als männliche Krankenschwester, 18 Jahren als Ehemann und Patchwork-Papa habe ich viele Facetten des Lebens kennengelernt – und werde nicht zuletzt selbst zum Patienten.