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- 369 Seiten
- 13 Lesestunden
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Ein außergewöhnlich aktueller und tiefgründiger Essayband, in dem der Autor sich mit der existenziellen Krise des Menschen sowie mit der Krise der Weltbeschreibung auseinandersetzt. Er stellt Fragen zur Rolle der Vernunft in diesen Krisen und dazu, ob die Wissenschaft den Hunger nach Wahrheit stillt oder ob nur die Vorstellungskraft Zugang dazu hat. Der Band enthält auch Reflexionen über Fiktion. Die Arbeit entstand in den 70er Jahren in Kalifornien. Nach fast vierzig Jahren seit der ersten Lektüre erweist sich die Rückkehr zu diesem Text als ebenso faszinierend wie damals. Autoren der 80er Jahre in Polen suchten damals nach freiem Atem und intellektuellen Herausforderungen, und dieser Band erfüllte diese Erwartungen, indem er eine Welt voller verborgener Bedeutungen versprach. Die Essays sind in einem zugänglichen, fast umgangssprachlichen Stil verfasst, was eine intellektuelle Vertrautheit zwischen Leser und Autor schafft. Der Autor schreibt ehrlich und unprätentiös, was den Eindruck vermittelt, man führe bei einer Tasse Kaffee ein Gespräch mit ihm, während er seine Gedanken teilt, die oft nicht mit seiner bewussten Weltanschauung übereinstimmen.
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Das Land Ulro, Czesław Miłosz
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1982
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- (Hardcover)
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