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Das Vaterbild psychosomatisch Kranker

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  • 142 Seiten
  • 5 Lesestunden

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In der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie spielte der Vater bis zum 3. Lebensjahr seines Kindes bisher kaum eine Rolle. Wenn er erwähnt wird, geschieht dies oft mit einem negativ klingenden Unterton: Der Vater ist meist abwesend und sieht sein Kind kaum. Oder er tritt als Rivale um die kindliche Liebe in die Mutter-Kind-Beziehung ein und betrachtet eifersüchtig die engen Bande der frühen Dyade. Auch in der psychosomatischen Literatur wird die Figur des Vaters im Rahmen der familiären Entwicklung des Kindes kaum berücksichtigt. In vielen erweiterten Anamnesen der psychosomatischen Praxis finden sich gestörte Beziehungen zwischen Vater und Kind. Dabei fällt sowohl das Fehlen des Vaters als auch seine emotionale Unerreichbarkeit auf. Erst in den letzten Jahren sind Arbeiten erschienen, die sich mit der Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes auseinandersetzen. So weist Abelin darauf hin, dass bereits der Säugling den Vater getrennt von seiner Mutter wahrnimmt und die Erfahrungen mit beiden Eltern verinnerlicht. Er spricht von einer "frühen Triangulierung", die es dem Kleinkind ermöglicht, zu zwei Personen gleichzeitig eine Beziehung aufzubauen.

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Das Vaterbild psychosomatisch Kranker, Andreas P. Herrmann

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Das Vaterbild psychosomatisch Kranker
Sprache
Deutsch
Verlag
Springer
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
142
ISBN10
3540164170
ISBN13
9783540164173
Reihe
Beschreibung
In der psychoanalytischen Entwicklungspsychologie spielte der Vater bis zum 3. Lebensjahr seines Kindes bisher kaum eine Rolle. Wenn er erwähnt wird, geschieht dies oft mit einem negativ klingenden Unterton: Der Vater ist meist abwesend und sieht sein Kind kaum. Oder er tritt als Rivale um die kindliche Liebe in die Mutter-Kind-Beziehung ein und betrachtet eifersüchtig die engen Bande der frühen Dyade. Auch in der psychosomatischen Literatur wird die Figur des Vaters im Rahmen der familiären Entwicklung des Kindes kaum berücksichtigt. In vielen erweiterten Anamnesen der psychosomatischen Praxis finden sich gestörte Beziehungen zwischen Vater und Kind. Dabei fällt sowohl das Fehlen des Vaters als auch seine emotionale Unerreichbarkeit auf. Erst in den letzten Jahren sind Arbeiten erschienen, die sich mit der Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes auseinandersetzen. So weist Abelin darauf hin, dass bereits der Säugling den Vater getrennt von seiner Mutter wahrnimmt und die Erfahrungen mit beiden Eltern verinnerlicht. Er spricht von einer "frühen Triangulierung", die es dem Kleinkind ermöglicht, zu zwei Personen gleichzeitig eine Beziehung aufzubauen.