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Limbus

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Graeme Drury ist siebzehn, sieht normal aus und hat die für sein Alter angemessene Größe, er ist ordentlich gekleidet und kommt mit seinen Klassenkameraden und Freunden gut aus. Er ist alles in allem ein Durchschnittstyp. Was also stimmt nicht mit ihm? Er muß nämlich feststellen, dass seine Mitmenschen immer weniger Notiz von ihm nehen: im Lokal bemerkt ihn die Bedienung nicht, seine Mutter blickt durch ihn hindurch, selbst wenn er vor ihr steht. Doch auch für ihn beginnt sich seine Umgebung zu verandern: sie wird farbloser, wirkt wie ausgebleicht, die Geräusche werden leiser. Der Prozeß geht ganz allmählich vor sich, aber er scheint unaufhaltsam und irreversibel zu sein. Mehr und mehr gleitet Graeme in diese Grauzone ab, kann die Menschen nicht mehr erreichen und ist für sie schließlich unsichtbar. Doch bald stellt er fest, daß er nicht der einzige ist, den es in diese Welt verschlagen hat. Andere "vergessene Mensehen" sind ihm vorausgegangen, weitere werden folgen. Und wie sie fristet er sein Leben, indem er in Supermarkten und Kaufhäusern nach "vergessenen Dingen" sucht, die ebenfalls in den Limbus gerutscht sind.

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Limbus, Lee Harding

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Limbus
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lee Harding
Verlag
Heyne
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
ISBN10
3453313720
ISBN13
9783453313729
Reihe
Originaltitel
Displaced person
Beschreibung
Graeme Drury ist siebzehn, sieht normal aus und hat die für sein Alter angemessene Größe, er ist ordentlich gekleidet und kommt mit seinen Klassenkameraden und Freunden gut aus. Er ist alles in allem ein Durchschnittstyp. Was also stimmt nicht mit ihm? Er muß nämlich feststellen, dass seine Mitmenschen immer weniger Notiz von ihm nehen: im Lokal bemerkt ihn die Bedienung nicht, seine Mutter blickt durch ihn hindurch, selbst wenn er vor ihr steht. Doch auch für ihn beginnt sich seine Umgebung zu verandern: sie wird farbloser, wirkt wie ausgebleicht, die Geräusche werden leiser. Der Prozeß geht ganz allmählich vor sich, aber er scheint unaufhaltsam und irreversibel zu sein. Mehr und mehr gleitet Graeme in diese Grauzone ab, kann die Menschen nicht mehr erreichen und ist für sie schließlich unsichtbar. Doch bald stellt er fest, daß er nicht der einzige ist, den es in diese Welt verschlagen hat. Andere "vergessene Mensehen" sind ihm vorausgegangen, weitere werden folgen. Und wie sie fristet er sein Leben, indem er in Supermarkten und Kaufhäusern nach "vergessenen Dingen" sucht, die ebenfalls in den Limbus gerutscht sind.