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Die Kinder unseres Viertels

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Am Ende der Straße, wo die Wüste beginnt, steht ein großes Haus. Hinter hohen Mauern lebt der geheimnisvolle Gabalawi, der Stammesvater des Viertels, seit undenklichen Zeiten unsichtbar, aber dennoch lenkt er das Schicksal seiner Nachkommen. Wächter und Verwalter terrorisieren das Viertel in Wellen von Aufruhr und Unterdrückung. Auf Adham folgt Gabal, dann Rifaa, und schließlich Kasim. Sind sie Figuren der Menschheitsgeschichte, hinter denen sich Adam, Moses, Jesus und Mohammed verbergen? Arafa versucht, mit Wissenschaft und Zauberei die Zwietracht und Gewalt zwischen den „Kindern unseres Viertels“ zu beseitigen. Der Mantel des Vergessens und Schweigens breitet sich über die Vergangenheit aus. In den Liedern zur Rabab und den Geschichten in den Kaffeehäusern überleben die Taten und Ideale von Adham, Gabal, Rifaa, Kasim und Arafa, die der Gewalt ein Ende setzen wollten. Nagib Machfus erlebte selbst die Gewalt: Nach der ersten Veröffentlichung in der Zeitung Al Ahram 1959 wurde die Veröffentlichung des Romans gestoppt. Fast dreißig Jahre später erhielt er den Nobelpreis, was einige islamische Fundamentalisten zu einem Todesurteil gegen ihn führte. „Die Kinder unseres Viertels“ sind bis heute in Ägypten nicht erschienen.

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Die Kinder unseres Viertels, Naguib Mahfouz

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
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(Paperback)
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Ein sehr einfühlsamer Einblick in andere Kulturkreise und deren Alltagsgewohnheiten............

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Naguib Mahfouz
Erscheinungsdatum
1990
Einband
Paperback
Seitenzahl
576
ISBN10
3293200508
ISBN13
9783293200500
Reihe
Erstveröffentlichung
1959
Originaltitel
أولاد حارتنا
Bewertung
4,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Am Ende der Straße, wo die Wüste beginnt, steht ein großes Haus. Hinter hohen Mauern lebt der geheimnisvolle Gabalawi, der Stammesvater des Viertels, seit undenklichen Zeiten unsichtbar, aber dennoch lenkt er das Schicksal seiner Nachkommen. Wächter und Verwalter terrorisieren das Viertel in Wellen von Aufruhr und Unterdrückung. Auf Adham folgt Gabal, dann Rifaa, und schließlich Kasim. Sind sie Figuren der Menschheitsgeschichte, hinter denen sich Adam, Moses, Jesus und Mohammed verbergen? Arafa versucht, mit Wissenschaft und Zauberei die Zwietracht und Gewalt zwischen den „Kindern unseres Viertels“ zu beseitigen. Der Mantel des Vergessens und Schweigens breitet sich über die Vergangenheit aus. In den Liedern zur Rabab und den Geschichten in den Kaffeehäusern überleben die Taten und Ideale von Adham, Gabal, Rifaa, Kasim und Arafa, die der Gewalt ein Ende setzen wollten. Nagib Machfus erlebte selbst die Gewalt: Nach der ersten Veröffentlichung in der Zeitung Al Ahram 1959 wurde die Veröffentlichung des Romans gestoppt. Fast dreißig Jahre später erhielt er den Nobelpreis, was einige islamische Fundamentalisten zu einem Todesurteil gegen ihn führte. „Die Kinder unseres Viertels“ sind bis heute in Ägypten nicht erschienen.