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Alles Ware

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  • 199 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Waren sind Kultobjekte, mit denen wir unsere Identität ausdrücken, wobei der Gebrauchswert oft nebensächlich ist. Robert Misik beleuchtet mit Witz und Ironie die Symbiose von Business und Kultur im heutigen Lifestyle-Kapitalismus und bietet einen Wegweiser durch den Konsumdschungel. Güter wie Autos, Sonnenbrillen oder MP3-Player werden nicht mehr primär wegen ihres praktischen Nutzens erworben, sondern weil sie einen bestimmten Lifestyle verkörpern. Diese Güter repräsentieren Identität und die besonders begehrten Produkte werden zu „Kult“-Objekten. Misik argumentiert, dass die „Ökonomisierung der Kultur“ und die „Totalkulturalisierung der Ökonomie“ zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Wirtschaft investiert zunehmend Emotionen in die Produktion von Bedürfnissen. Virtuelle Welten werden zu kommerziellen Erfolgen, während künstlerische Werte in die Wirtschaft einfließen. Die Wirtschaft wird kulturalisiert und moralisiert, was sich in Konzepten wie „Fair Trade“ zeigt. Zudem ist der „Kampf der Kulturen“ ohne den globalisierten westlichen Lebensstil nicht zu verstehen. Misik beschreibt die Dynamiken des Kulturkapitalismus und ermutigt den mündigen Konsumenten, sich aktiv mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

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Alles Ware, Robert Misik

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Alles Ware
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Robert Misik
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
199
ISBN10
3746670659
ISBN13
9783746670652
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Waren sind Kultobjekte, mit denen wir unsere Identität ausdrücken, wobei der Gebrauchswert oft nebensächlich ist. Robert Misik beleuchtet mit Witz und Ironie die Symbiose von Business und Kultur im heutigen Lifestyle-Kapitalismus und bietet einen Wegweiser durch den Konsumdschungel. Güter wie Autos, Sonnenbrillen oder MP3-Player werden nicht mehr primär wegen ihres praktischen Nutzens erworben, sondern weil sie einen bestimmten Lifestyle verkörpern. Diese Güter repräsentieren Identität und die besonders begehrten Produkte werden zu „Kult“-Objekten. Misik argumentiert, dass die „Ökonomisierung der Kultur“ und die „Totalkulturalisierung der Ökonomie“ zwei Seiten derselben Medaille sind. Die Wirtschaft investiert zunehmend Emotionen in die Produktion von Bedürfnissen. Virtuelle Welten werden zu kommerziellen Erfolgen, während künstlerische Werte in die Wirtschaft einfließen. Die Wirtschaft wird kulturalisiert und moralisiert, was sich in Konzepten wie „Fair Trade“ zeigt. Zudem ist der „Kampf der Kulturen“ ohne den globalisierten westlichen Lebensstil nicht zu verstehen. Misik beschreibt die Dynamiken des Kulturkapitalismus und ermutigt den mündigen Konsumenten, sich aktiv mit diesen Entwicklungen auseinanderzusetzen.