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Das Gastmahl in Sololaki

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  • 104 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Nodar Macharaschwilis Erzählung „Das Gastmahl in Sololaki“ ist von einer historischen Begebenheit inspiriert. Ab 1921 wurde in Georgien eine große nationale Befreiungsbewegung gegen die Sowjetregierung ins Leben gerufen, was mit einer Niederlage endete. Die Teilnehmer des Aufstands wurden streng bestraft. „Das Gastmahl in Sololaki“ ist eine Rekonstruktion der letzten tödlichen Aufführung dieser Rebellen – bevor sie erschossen werden, erfüllen die Henker deren letzte Bitte und bringen fünfzehn Gefangene zu einem Essen in ein Wirtshaus in Sololaki. Kote Scherwaschidse-Abchasi ist Anführer der zum Tode Verurteilten, ihm oblag auch die Initiative zu dieser seltsamen Bitte. Der Tisch im Wirtshaus ist gedeckt, und im Hintergrund dieses Gastmahls entfaltet sich die dramatische und tragische Geschichte Georgiens zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts … Die filmische Sprache der Erzählung Nodar Macharaschwilis präsentiert diesen komplexen und umfangreichen dokumentarischen Stoff auf kurze, ausdrucksstarke Weise, wodurch der Leser den Eindruck bekommt, nicht nur zu lesen, sondern auch zuzusehen. Im Text ist der „gedeckte Tisch“ ein georgisches historisches und kulturelles Symbol – eine Kombination aus extremer Tragödie, Lebensbejahung und Lebensfreude vor dem Tod und spiritueller Überwindung der physischen Niederlage.

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Das Gastmahl in Sololaki, Nodar Macharashvili

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Das Gastmahl in Sololaki
Sprache
Deutsch
Verlag
Pereprava
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
104
ISBN10
3950391487
ISBN13
9783950391480
Reihe
Beschreibung
Nodar Macharaschwilis Erzählung „Das Gastmahl in Sololaki“ ist von einer historischen Begebenheit inspiriert. Ab 1921 wurde in Georgien eine große nationale Befreiungsbewegung gegen die Sowjetregierung ins Leben gerufen, was mit einer Niederlage endete. Die Teilnehmer des Aufstands wurden streng bestraft. „Das Gastmahl in Sololaki“ ist eine Rekonstruktion der letzten tödlichen Aufführung dieser Rebellen – bevor sie erschossen werden, erfüllen die Henker deren letzte Bitte und bringen fünfzehn Gefangene zu einem Essen in ein Wirtshaus in Sololaki. Kote Scherwaschidse-Abchasi ist Anführer der zum Tode Verurteilten, ihm oblag auch die Initiative zu dieser seltsamen Bitte. Der Tisch im Wirtshaus ist gedeckt, und im Hintergrund dieses Gastmahls entfaltet sich die dramatische und tragische Geschichte Georgiens zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts … Die filmische Sprache der Erzählung Nodar Macharaschwilis präsentiert diesen komplexen und umfangreichen dokumentarischen Stoff auf kurze, ausdrucksstarke Weise, wodurch der Leser den Eindruck bekommt, nicht nur zu lesen, sondern auch zuzusehen. Im Text ist der „gedeckte Tisch“ ein georgisches historisches und kulturelles Symbol – eine Kombination aus extremer Tragödie, Lebensbejahung und Lebensfreude vor dem Tod und spiritueller Überwindung der physischen Niederlage.