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Lew Lunz und die Serapionsbrüder von Petrograd

Nach Westen oder weiterhin "à la russe"?

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Der russisch-jüdische Schriftsteller Lew Natanowitsch Lunz, auch bekannt als Lev Lunc (geboren am 2.5.1901 in Sankt Petersburg, gestorben am 9.5.1924 in Hamburg), gehörte nach dem Oktoberumsturz 1917 zu den hoffnungsvollsten Talenten der Literaturszene seiner Heimatstadt Petrograd. Er war einer der Gründer und der führende Theoretiker der „Serapionsbrüder“, einer der erfolgreichsten Gruppen der postrevolutionären Literatur Russlands. Zu einer Zeit, als noch die Lyrik des „Silbernen Zeitalters“ dominierte, schuf Lunz mit romantischen Tragödien, einem Kurzroman und mehreren Erzählungen innovative Meisterwerke. Die Orientierung „Nach Westen!“ sah er als Chance für die Erneuerung des russischen Romans an. In der Rede „Warum wir Serapionsbrüder sind“ erhob er die Forderung nach einer von verordneter politischer Ideologie freien Kunst. Allein deswegen standen seine Werke bis zum Ende der Sowjetunion auf deren Index verbotener Bücher.

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Lew Lunz und die Serapionsbrüder von Petrograd, Karlheinz Kasper

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Paperback)
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Titel
Lew Lunz und die Serapionsbrüder von Petrograd
Untertitel
Nach Westen oder weiterhin "à la russe"?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karlheinz Kasper
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Paperback
ISBN10
3732910555
ISBN13
9783732910557
Reihe
Beschreibung
Der russisch-jüdische Schriftsteller Lew Natanowitsch Lunz, auch bekannt als Lev Lunc (geboren am 2.5.1901 in Sankt Petersburg, gestorben am 9.5.1924 in Hamburg), gehörte nach dem Oktoberumsturz 1917 zu den hoffnungsvollsten Talenten der Literaturszene seiner Heimatstadt Petrograd. Er war einer der Gründer und der führende Theoretiker der „Serapionsbrüder“, einer der erfolgreichsten Gruppen der postrevolutionären Literatur Russlands. Zu einer Zeit, als noch die Lyrik des „Silbernen Zeitalters“ dominierte, schuf Lunz mit romantischen Tragödien, einem Kurzroman und mehreren Erzählungen innovative Meisterwerke. Die Orientierung „Nach Westen!“ sah er als Chance für die Erneuerung des russischen Romans an. In der Rede „Warum wir Serapionsbrüder sind“ erhob er die Forderung nach einer von verordneter politischer Ideologie freien Kunst. Allein deswegen standen seine Werke bis zum Ende der Sowjetunion auf deren Index verbotener Bücher.