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Der chinesische Paravent

Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam

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  • 368 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Deutsche Kolonialgeschichte in elf Fundstücken Koloniales Erbe als Familiengeschichte - Beutestücke in deutschen Wohnzimmrn Paravent, Teeservice, Speere, Schild und Papagei: Nicola Kuhn stellt Artefakte vor, die viel über die Kolonialzeit erzählen. Von Missionaren, Militärs, Siedlern oder Händlern als Trophäen und Erinnerungsstücke mitgebracht, verbirgt sich hinter jedem Objekt immer auch die Tragödie eines besetzen Landes und seiner Menschen. Die Fundstücke bezeugen die extreme Gewalt wie das vermeintlich friedliche Miteinander, radikale Ausbeutung, doch auch Versuche von Annäherung. Zu Wort kommen auch die heutigen Besitzer, die einen Umgang mit diesem Erbe finden müssen. Erzählerisch entwirft Nicola Kuhn so ein Panorama deutscher Kolonialherrschaft. Sie ist der Meinung: Nach einem Jahrhundert des Schweigens ist es Zeit, sich ein Bild zu machen. Welt und Wohnzimmer sind fulminant erzählerisch miteinander verbunden Nicola Kuhn ist Expertin für Raubkunst und renommierte Journalistin

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Der chinesische Paravent, Nicola Kuhn

Sprache
Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover)
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Titel
Der chinesische Paravent
Untertitel
Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Nicola Kuhn
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
368
ISBN10
342328403X
ISBN13
9783423284035
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Deutsche Kolonialgeschichte in elf Fundstücken Koloniales Erbe als Familiengeschichte - Beutestücke in deutschen Wohnzimmrn Paravent, Teeservice, Speere, Schild und Papagei: Nicola Kuhn stellt Artefakte vor, die viel über die Kolonialzeit erzählen. Von Missionaren, Militärs, Siedlern oder Händlern als Trophäen und Erinnerungsstücke mitgebracht, verbirgt sich hinter jedem Objekt immer auch die Tragödie eines besetzen Landes und seiner Menschen. Die Fundstücke bezeugen die extreme Gewalt wie das vermeintlich friedliche Miteinander, radikale Ausbeutung, doch auch Versuche von Annäherung. Zu Wort kommen auch die heutigen Besitzer, die einen Umgang mit diesem Erbe finden müssen. Erzählerisch entwirft Nicola Kuhn so ein Panorama deutscher Kolonialherrschaft. Sie ist der Meinung: Nach einem Jahrhundert des Schweigens ist es Zeit, sich ein Bild zu machen. Welt und Wohnzimmer sind fulminant erzählerisch miteinander verbunden Nicola Kuhn ist Expertin für Raubkunst und renommierte Journalistin