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An den Regen

Kurzgeschichten

Autor*innen

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  • 219 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Wer sich mit zeitgenössischer iranischer Literatur befasst, kann das Genre der Kurzgeschichten nicht unbeachtet lassen. Denn in Lyrik und Kurzgeschichten können, im Gegenteil zu Romanen, punktuelle Beobachtungen über die Gesellschaft angefertigt werden, ohne viel erklären zu müssen und dadurch die Aufmerksamkeit der Zensurbehörde auf sich zu ziehen. Wie auch in ihren Romanen sind die zentralen Themen der Kurzgeschichten Vafis die intimen Alltagserfahrungen von Frauen, die versuchen, unabhängig von gesellschaftlichen Beschränkungen ihren eigenen Weg zu gehen. Vafis fließende Sprache schafft es dabei, eine große Nähe zu den Charakteren zu erzeugen, die sich auch in der Übersetzung wiederfindet. Immer wieder kommt es in den Kurzgeschichten zu Spannungen zwischen Tradition und Progressivität, zwischen Einsamkeit und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. So wird in Vafis Literatur eine Komplexität menschlicher Beziehungen nachgezeichnet, die universell ist und jenseits sprachlicher und gesellschaftlicher Grenzen bei den Lesenden Resonanz findet.

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An den Regen, Fariba Vafi

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Untertitel
Kurzgeschichten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Fariba Vafi
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
Seitenzahl
219
ISBN10
3962020993
ISBN13
9783962020996
Reihe
Bewertung
4,2 von 5 Sternen
Beschreibung
Wer sich mit zeitgenössischer iranischer Literatur befasst, kann das Genre der Kurzgeschichten nicht unbeachtet lassen. Denn in Lyrik und Kurzgeschichten können, im Gegenteil zu Romanen, punktuelle Beobachtungen über die Gesellschaft angefertigt werden, ohne viel erklären zu müssen und dadurch die Aufmerksamkeit der Zensurbehörde auf sich zu ziehen. Wie auch in ihren Romanen sind die zentralen Themen der Kurzgeschichten Vafis die intimen Alltagserfahrungen von Frauen, die versuchen, unabhängig von gesellschaftlichen Beschränkungen ihren eigenen Weg zu gehen. Vafis fließende Sprache schafft es dabei, eine große Nähe zu den Charakteren zu erzeugen, die sich auch in der Übersetzung wiederfindet. Immer wieder kommt es in den Kurzgeschichten zu Spannungen zwischen Tradition und Progressivität, zwischen Einsamkeit und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. So wird in Vafis Literatur eine Komplexität menschlicher Beziehungen nachgezeichnet, die universell ist und jenseits sprachlicher und gesellschaftlicher Grenzen bei den Lesenden Resonanz findet.