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Mein Herz an stillen Tagen

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  • 206 Seiten
  • 8 Lesestunden

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"Die Angst war da, ob wir es wollten oder nicht. Die Liebe hingegen nahm kaum Gestalt an. Ständig schien sie zu zersplittern und in die Vielzahl ihrer vermeintlichen Gegenteile umzuschlagen, in Wut, Enttäuschung oder tiefen Schmerz. Wie hätten wir von der Liebe sprechen können, wenn alles andere uns derart zum Schweigen brachte? Wenn selbst mein eigenes Atmen in den höchst angespannten Situationen zu einem ohrenbetäubenden Geräusch werden konnte? Denn das Atmen war ein Gradmesser für die Angst. Das kaum hörbare flache Atmen, das schnelle Atmen, das panische Atmen, rasendes Herz! - und das erleichterte Ausatmen, wenn es gut gegangen war." Mit atemberaubenden Sätzen bringt Eva Klaffke-Römer uns die tiefen Empfindungen eines Kindes nahe, das mit einem trinkenden und gewalttätigen Vater aufwächst. Sie erzählt, wie ihre Kindheitserfahrungen sie bis heute prägen und schildert ihre Suche nach einem Weg aus der Sprachlosigkeit. Mit der Sprache kommen jedoch auch die Empfindungen zurück... "Tausend Gründe hatte es gegeben für das Scheitern meiner Familie. Nur für eine Gelingen gab es keinen einzigen."

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Mein Herz an stillen Tagen, Eva Klaffke-Römer

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Mein Herz an stillen Tagen
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
206
ISBN10
3937772375
ISBN13
9783937772370
Reihe
Beschreibung
"Die Angst war da, ob wir es wollten oder nicht. Die Liebe hingegen nahm kaum Gestalt an. Ständig schien sie zu zersplittern und in die Vielzahl ihrer vermeintlichen Gegenteile umzuschlagen, in Wut, Enttäuschung oder tiefen Schmerz. Wie hätten wir von der Liebe sprechen können, wenn alles andere uns derart zum Schweigen brachte? Wenn selbst mein eigenes Atmen in den höchst angespannten Situationen zu einem ohrenbetäubenden Geräusch werden konnte? Denn das Atmen war ein Gradmesser für die Angst. Das kaum hörbare flache Atmen, das schnelle Atmen, das panische Atmen, rasendes Herz! - und das erleichterte Ausatmen, wenn es gut gegangen war." Mit atemberaubenden Sätzen bringt Eva Klaffke-Römer uns die tiefen Empfindungen eines Kindes nahe, das mit einem trinkenden und gewalttätigen Vater aufwächst. Sie erzählt, wie ihre Kindheitserfahrungen sie bis heute prägen und schildert ihre Suche nach einem Weg aus der Sprachlosigkeit. Mit der Sprache kommen jedoch auch die Empfindungen zurück... "Tausend Gründe hatte es gegeben für das Scheitern meiner Familie. Nur für eine Gelingen gab es keinen einzigen."