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Weltraum der Provinzen

Ein Reporterleben

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Er ist einer der großen Reporter des Landes, der in diesem Buch über sein Werden und Werk spricht. Landolf Scherzer erzählt packend und prägnant über den deutschen und europäischen Osten. Als einer der bedeutendsten Reporter des deutschen Ostens hat er aus China, Kuba, der Sowjetunion, Tschernobyl und Griechenland berichtet. Er wanderte am ehemaligen Todesstreifen entlang, porträtierte Menschen auf beiden Seiten und durchquerte den Südosten Europas. Scherzer ist ein störrischer Querfeldeinläufer, der auf die Unmittelbarkeit seiner Wahrnehmungen besteht und zwischen Thüringen und Taschkent, Petersburg und Peking, Maputo und Havanna die Welt bereist hat. In einem großen autobiographischen Gespräch mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt reflektiert er über seine Erfahrungen. Seine Reportagen verfahren wie alteuropäische Chroniken, die Wetter und Schlachten gleichberechtigt nebeneinanderstellen und zeigen, wie die Menschen damit umgehen. Scherzer interessiert weniger das faszinierende Lichtspiel des Brandes, sondern das, was nach dem Verglimmen des Feuers regt. Er hebt Steine auf, die oft übersehen werden, und fügt sie in sein Mosaik ein, ohne zu werten oder zu urteilen. So bringt er seinen Leserinnen und Lesern die Welt der Provinzen näher wie kein anderer.

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Weltraum der Provinzen, Landolf Scherzer

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Hardcover)
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Titel
Weltraum der Provinzen
Untertitel
Ein Reporterleben
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Landolf Scherzer
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Hardcover
ISBN10
3351038534
ISBN13
9783351038533
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Er ist einer der großen Reporter des Landes, der in diesem Buch über sein Werden und Werk spricht. Landolf Scherzer erzählt packend und prägnant über den deutschen und europäischen Osten. Als einer der bedeutendsten Reporter des deutschen Ostens hat er aus China, Kuba, der Sowjetunion, Tschernobyl und Griechenland berichtet. Er wanderte am ehemaligen Todesstreifen entlang, porträtierte Menschen auf beiden Seiten und durchquerte den Südosten Europas. Scherzer ist ein störrischer Querfeldeinläufer, der auf die Unmittelbarkeit seiner Wahrnehmungen besteht und zwischen Thüringen und Taschkent, Petersburg und Peking, Maputo und Havanna die Welt bereist hat. In einem großen autobiographischen Gespräch mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt reflektiert er über seine Erfahrungen. Seine Reportagen verfahren wie alteuropäische Chroniken, die Wetter und Schlachten gleichberechtigt nebeneinanderstellen und zeigen, wie die Menschen damit umgehen. Scherzer interessiert weniger das faszinierende Lichtspiel des Brandes, sondern das, was nach dem Verglimmen des Feuers regt. Er hebt Steine auf, die oft übersehen werden, und fügt sie in sein Mosaik ein, ohne zu werten oder zu urteilen. So bringt er seinen Leserinnen und Lesern die Welt der Provinzen näher wie kein anderer.