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Übergängliche Natur

Kant, Herder, Goethe und die Gegenwart des Klimas

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Während alle vom Klima sprechen, scheint mit dem Anbruch des Anthropozäns die Zeit der Natur passé. Doch ohne den Begriff der Natur wäre ein Großteil der modernen Philosophie nicht zu denken. Hanna Hamel vermittelt in ihrer Studie zwischen historischen Positionen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts und ökologischen Theorien der Gegenwart. Ihre Lektüre ausgewählter Texte von Kant, Herder und Goethe entwickelt Grundzüge eines historisch-theoretischen Selbstverständnisses, das über die bloße Abgrenzung von „modernen“ Naturkonzepten hinausführt. In der Konfrontation mit aktuellen Reflexionen von Bruno Latour, Timothy Morton und David Lynch wird ein Anliegen erkennbar, das alle Positionen verbindet. Mit Goethe lässt es sich als Darstellung und Theoretisierung „übergänglicher“ Natur bezeichnen. Die historischen Texte werden zu einer kritischen Ressource für die Gegenwart.

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Übergängliche Natur, Hanna Hamel

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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(Paperback)
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Titel
Übergängliche Natur
Untertitel
Kant, Herder, Goethe und die Gegenwart des Klimas
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Hanna Hamel
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
250
ISBN10
3941360809
ISBN13
9783941360808
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Während alle vom Klima sprechen, scheint mit dem Anbruch des Anthropozäns die Zeit der Natur passé. Doch ohne den Begriff der Natur wäre ein Großteil der modernen Philosophie nicht zu denken. Hanna Hamel vermittelt in ihrer Studie zwischen historischen Positionen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts und ökologischen Theorien der Gegenwart. Ihre Lektüre ausgewählter Texte von Kant, Herder und Goethe entwickelt Grundzüge eines historisch-theoretischen Selbstverständnisses, das über die bloße Abgrenzung von „modernen“ Naturkonzepten hinausführt. In der Konfrontation mit aktuellen Reflexionen von Bruno Latour, Timothy Morton und David Lynch wird ein Anliegen erkennbar, das alle Positionen verbindet. Mit Goethe lässt es sich als Darstellung und Theoretisierung „übergänglicher“ Natur bezeichnen. Die historischen Texte werden zu einer kritischen Ressource für die Gegenwart.