Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Imaginationen des Sozialen

Narrative Verhandlungen zwischen Integration und Divergenz (1750–1945)

Autor*innen

Mehr zum Buch

Der Band präsentiert die Forschungsergebnisse des wissenschaftlichen Netzwerks Paragesellschaften. Unter diesem Leitbegriff werden ,Gesellschaften in der Gesellschaft' in fiktionalen Texten untersucht, die als Räume zur Verhandlung sozialer Spannungsverhältnisse dienen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion über den Begriff ,Gesellschaft' und dessen narrative Struktur, wie sie sich ab dem 18. Jh. herausbilden. Durch die Ungebundenheit an eine originäre Diskursautorität kann ,Gesellschaft' eine Pluralität von Rechtfertigungsnarrativen erzeugen, die der Legitimation einer bestimmten Imagination von Gesellschaft dienen und ihrerseits Gegennarrative provozieren. Fiktionale Werke werden so als Verhandlungsmedien solcher gesellschaftlicher Strukturnarrative analysiert. Dabei werden besonders ihre ästhetischen Potentiale in den Fokus gerückt, welche die Genese von, aber auch Kritik an je spezifischen Imaginationen von Sozialität erlauben, die vielfach bis in die Gegenwart nachwirken.

Buchkauf

Imaginationen des Sozialen, Benjamin Loy

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Imaginationen des Sozialen
Untertitel
Narrative Verhandlungen zwischen Integration und Divergenz (1750–1945)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Benjamin Loy
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
276
ISBN10
382534634X
ISBN13
9783825346348
Reihe
Beschreibung
Der Band präsentiert die Forschungsergebnisse des wissenschaftlichen Netzwerks Paragesellschaften. Unter diesem Leitbegriff werden ,Gesellschaften in der Gesellschaft' in fiktionalen Texten untersucht, die als Räume zur Verhandlung sozialer Spannungsverhältnisse dienen. Im Zentrum steht dabei die Reflexion über den Begriff ,Gesellschaft' und dessen narrative Struktur, wie sie sich ab dem 18. Jh. herausbilden. Durch die Ungebundenheit an eine originäre Diskursautorität kann ,Gesellschaft' eine Pluralität von Rechtfertigungsnarrativen erzeugen, die der Legitimation einer bestimmten Imagination von Gesellschaft dienen und ihrerseits Gegennarrative provozieren. Fiktionale Werke werden so als Verhandlungsmedien solcher gesellschaftlicher Strukturnarrative analysiert. Dabei werden besonders ihre ästhetischen Potentiale in den Fokus gerückt, welche die Genese von, aber auch Kritik an je spezifischen Imaginationen von Sozialität erlauben, die vielfach bis in die Gegenwart nachwirken.