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Gemachte Körper

Eine Kulturanalyse der Inkorporierung von Bein- und Armprothesen

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Wie werden in der Fabrik gemachte Körperteile zu 'eigenen' Körperteilen, eine Arm- oder Beinprothese zu 'meinem' Arm oder 'meinem' Bein? Inkorporierungsprozesse bedeuten weit mehr als die Anpassung einer Prothese. Prothesenträger_innen stehen in einem Spannungsverhältnis zwischen individuellen Bewältigungsstrategien und gesellschaftlichen Erwartungen an Körperbilder und Körpernormen.Entlang von fünf Fallbeispielen werden Faktoren, welche Momente der Ablehnung bzw. Annahme einer Prothese begünstigen, herausgearbeitet und als Teil eines kulturellen und sozialen Geflechts beleuchtet. Sprache, Peers, Sport, persönliche Erfahrungen und Lebenseinstellungen prägen den Umgang mit Amputation und Behinderung, mit der Prothese als Fremdkörper, als technologischem Artefakt und schließlich als einverleibtem Körperteil. Die Arbeit veranschaulicht beispielhaft Formen der individuellen, geschlechts- und kulturspezifischen Aneignung von Technik und verweist dabei auf die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von weiblichen Prothesenträgerinnen.Das Buch ist eine Kulturanalyse an der Schnittstelle zwischen Kulturanthropologie, Disability Studies und Technikforschung

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Gemachte Körper, Katharina Steiner

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Gemachte Körper
Untertitel
Eine Kulturanalyse der Inkorporierung von Bein- und Armprothesen
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
100
ISBN10
3894455810
ISBN13
9783894455811
Reihe
Beschreibung
Wie werden in der Fabrik gemachte Körperteile zu 'eigenen' Körperteilen, eine Arm- oder Beinprothese zu 'meinem' Arm oder 'meinem' Bein? Inkorporierungsprozesse bedeuten weit mehr als die Anpassung einer Prothese. Prothesenträger_innen stehen in einem Spannungsverhältnis zwischen individuellen Bewältigungsstrategien und gesellschaftlichen Erwartungen an Körperbilder und Körpernormen.Entlang von fünf Fallbeispielen werden Faktoren, welche Momente der Ablehnung bzw. Annahme einer Prothese begünstigen, herausgearbeitet und als Teil eines kulturellen und sozialen Geflechts beleuchtet. Sprache, Peers, Sport, persönliche Erfahrungen und Lebenseinstellungen prägen den Umgang mit Amputation und Behinderung, mit der Prothese als Fremdkörper, als technologischem Artefakt und schließlich als einverleibtem Körperteil. Die Arbeit veranschaulicht beispielhaft Formen der individuellen, geschlechts- und kulturspezifischen Aneignung von Technik und verweist dabei auf die gesellschaftliche Unsichtbarkeit von weiblichen Prothesenträgerinnen.Das Buch ist eine Kulturanalyse an der Schnittstelle zwischen Kulturanthropologie, Disability Studies und Technikforschung